P. Beda (Urs Josef) Eggenschwyler von Matzendorf
Lebensdaten
Geboren 1783, Profess 1807, Gestorben 1842
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
13. Professen unter Abt Beat Küttel 1780-1808., Nr. 42
Professbuchnr.
516
Professdatum
1807
Professbuchtext
P. Beda (Urs Josef) Eggenschwyler von Matzendorf (Kt. Solothurn). Geboren den 3. Oktober 1783. Profess 8. Dezember 1807. Priester 1. April, Primiz 4. Juni 1809.
P. Beda war von 1812 bis 1816 sogen, dritter Pfarrherr und Christenlehrer in Gross. Den 7. Januar 1816 wurde er Unterpfarrer. Seit dem 25. Oktober 1823 versah er bis zu seinem Tode, den 4. Oktober 1842, die Pfarrei Eschenz. Er erkrankte im Frühjahr 1842 an Wassersucht; alles war schon zur Heimkehr eingepackt, doch erlaubte die Krankheit eine Reise nicht mehr. Er wurde in der Kirche zu Eschenz begraben. Er war 59 Jahre alt geworden. «Keiner der Einsiedler Herren vor und nach ihm war so lange Pfarrer in Eschenz wie er. Eine hohe, schöne Gestalt, repräsentierte er seine Pfarrgemeinde auch im äussern Auftreten würdig. Schriftliche Arbeiten scheute er zwar sehr, besass dagegen eine natürliche Rednergabe, die er auf der Kanzel trefflich zu gebrauchen verstand. Im Beichtstuhl und zur Ausspendung der übrigen hl. Sakramente war er allzeit bereit. Ueberhaupt erwies er sich seinen Pfarrkindern als ein wahrer Vater. Und dennoch erfuhr auch er den Undank der Eschenzer vielfach und tief»540.
P. Beda war von 1812 bis 1816 sogen, dritter Pfarrherr und Christenlehrer in Gross. Den 7. Januar 1816 wurde er Unterpfarrer. Seit dem 25. Oktober 1823 versah er bis zu seinem Tode, den 4. Oktober 1842, die Pfarrei Eschenz. Er erkrankte im Frühjahr 1842 an Wassersucht; alles war schon zur Heimkehr eingepackt, doch erlaubte die Krankheit eine Reise nicht mehr. Er wurde in der Kirche zu Eschenz begraben. Er war 59 Jahre alt geworden. «Keiner der Einsiedler Herren vor und nach ihm war so lange Pfarrer in Eschenz wie er. Eine hohe, schöne Gestalt, repräsentierte er seine Pfarrgemeinde auch im äussern Auftreten würdig. Schriftliche Arbeiten scheute er zwar sehr, besass dagegen eine natürliche Rednergabe, die er auf der Kanzel trefflich zu gebrauchen verstand. Im Beichtstuhl und zur Ausspendung der übrigen hl. Sakramente war er allzeit bereit. Ueberhaupt erwies er sich seinen Pfarrkindern als ein wahrer Vater. Und dennoch erfuhr auch er den Undank der Eschenzer vielfach und tief»540.