P. Friedrich (Kaspar Andreas) Nager von Andermatt
Lebensdaten
Geboren 1753, Profess 1772, Gestorben 1809
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73., Nr. 109
Professbuchnr.
456
Professdatum
1772
Professbuchtext
P. Friedrich (Kaspar Andreas) Nager von Andermatt. Geboren den 17. Februar 1753 als Sohn des Josef Felix Nager und der M.Anna Müller. Profess 8. September 1772. Priester 24. Mai 1777. Das prächtige rotsamtne, gold- und silbergestickte Messgewand, das er zur Primiz bekam, hat sich noch erhalten.
Vom 17. Oktober 1779 bis zum 15. Oktober 1793 lehrte P. Friedrich in Bellenz. Zurückgekehrt, wurde er Professor der Philosophie und Theologie. Er war auch seit 1793 der letzte Direktor der Stiftsdruckerei, die 1798 von den Franzosen fortgeschleppt wurde und nicht mehr zurückkam. Mit Abt Beat und P. Konrad nahm er am 1. Juni 1796 an der Wahl des Abtes Pankraz Vorster in St. Gallen teil. Zur Zeit des Exils hielt er sich bis 1800 in Feldkirch auf, dann begleitete er im Juli 1800 den Abt nach Fiecht. Von dort ging er am 13. April 1801 nach Wilten bei Innsbruck, um von da wieder heimzukehren. Er wurde am 7. Oktober 1803 Mitglied der Siebnerkommission für die Neuregelung der Klosterordnung. Ihm übertrug auch Abt Beat die schwere Last der Stiftsstatthalterei, die es völlig neu zu ordnen galt. Bis zu seinem Tode, den 14. März 1809, versah er mit grossem Eifer und Geschick diesen Posten. Er starb in Feusisberg, wo er sich zur Erholung aufgehalten hatte, und wurde dort begraben; er war 56 Jahre alt geworden469.
Vom 17. Oktober 1779 bis zum 15. Oktober 1793 lehrte P. Friedrich in Bellenz. Zurückgekehrt, wurde er Professor der Philosophie und Theologie. Er war auch seit 1793 der letzte Direktor der Stiftsdruckerei, die 1798 von den Franzosen fortgeschleppt wurde und nicht mehr zurückkam. Mit Abt Beat und P. Konrad nahm er am 1. Juni 1796 an der Wahl des Abtes Pankraz Vorster in St. Gallen teil. Zur Zeit des Exils hielt er sich bis 1800 in Feldkirch auf, dann begleitete er im Juli 1800 den Abt nach Fiecht. Von dort ging er am 13. April 1801 nach Wilten bei Innsbruck, um von da wieder heimzukehren. Er wurde am 7. Oktober 1803 Mitglied der Siebnerkommission für die Neuregelung der Klosterordnung. Ihm übertrug auch Abt Beat die schwere Last der Stiftsstatthalterei, die es völlig neu zu ordnen galt. Bis zu seinem Tode, den 14. März 1809, versah er mit grossem Eifer und Geschick diesen Posten. Er starb in Feusisberg, wo er sich zur Erholung aufgehalten hatte, und wurde dort begraben; er war 56 Jahre alt geworden469.