P. Dominik (Johann Michael) Keyser von Zug


Lebensdaten
Geboren 1696, Profess 1716, Gestorben 1751

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
10. Professen unter Abt Thomas Schenklin 1714-34., Nr. 9
Professbuchnr.
302

Professdatum
1716

Professbuchtext
P. Dominik (Johann Michael) Keyser von Zug. Geboren den 15. Oktober 1696 als Sohn des Karl Martin Keyser und der Anna Margaretha Merz. Profess 27. Dezember 1716. Priester 25. Mai, Primiz 24. Juni 1720, wobei sein Oheim, der Kanonikus in Bischofszell war, predigte. Noch als Frater hatte er den 20. März 1720 im Konvent eine Probepredigt auf den hl. Benedikt gehalten, die nach Vortrag und Inhalt so ausfiel, dass sich alle vor Lachen schüttelten; die Bilder und Gleichnisse passten wie eine Faust auf ein Auge, sodass Fr. Xaver Rusconi, der offenbar den Zugern nicht besonders grün war, meinte: «Concio haec, ut verbo dicam, Tugiensis fuit dignaque, ut Tugii publice haberatur in illorum academia Sapientiae.» Offenbar lernte aber P. Dominik diese Kunst später besser, denn er wirkte lange Jahre als Pfarrherr.
Zuerst wurde P. Dominik, den 25. Oktober 1720, Vizekapellmeister, dann nach 1720 Küchenmeister. Schon am 20. November 1723 kam er als Pfarrer nach Eschenz. Seit Ende 1725 versah er kürzere Zeit für den erkrankten P. Amandus Keller die Pfarrei Freienbach; er folgte diesem von 1727 bis 1730 als Pfarrer nach. Vom Jahre 1733 an amtete er als Pfarrer von Einsiedeln bis zum 10. Juli 1742. Von da kam er ein zweites Mal (für P. Sigismund) als Pfarrer nach Freienbach. Mit P. Plazidus Beurret ging er den 12. Juli 1747 in ein Bad im Wallis332. Er starb den 23. Oktober 1751 als Pfarrer von Freienbach, im Alter von 55 Jahren, an der Wassersucht. Er wurde in Freienbach begraben.
Eine Schwester war als M. Franziska in der Au eingetreten333.