P. Paul (Franz Dominik) Reding von Schwyz
Lebensdaten
Geboren 1670, Profess 1689, Gestorben 1758
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 57
Professbuchnr.
249
Professdatum
1689
Professbuchtext
P. Paul (Franz Dominik) Reding von Schwyz. Geboren 3. August 1670 als Sohn des Landammann Johann Franz Reding und der Anna Katharina Reding. Profess 29. September 1689. Priester 19. März, Primiz 10. April 1695, wozu die Mutter einen Legel Veltliner stiftete, nachdem sie schon nach der Profess, den 2. Oktober 1689, dem Konvent einen Ehrenwein spendiert hatte. Als Erbe erhielt er 3000 fl.
P. Paul scheint, wenigstens zeitweise, nicht ganz zurechnungsfähig gewesen zu sein. Er hatte mehrfach Zweifel an der Gültigkeit seiner Profess, so den 12. und 26. Oktober 1697, wiederum 1698, weshalb er den 2. Mai nach St. Gerold gebracht wurde, wo man ihn sogar einsperren musste. Den 13. November 1708 gelangte er wieder an den Abt von Muri wegen der Gültigkeit seiner Profess. Den 20. Juli 1721 musste man ihn in St. Gerold neuerdings «ob stultitiam» einsperren. Doch hatte er wieder seine lichten Zeiten, so dass er Messe lesen konnte. Er beschäftigte sich gerne mit Abschreiben; so stammten die Chorscamnalia von ihm, die 1757 durch gedruckte ersetzt wurden. Er starb den 20. September 1758 im Alter von 88 Jahren, von denen er 60 in St. Gerold zugebracht hatte, als Senior des Klosters.
P. Paul scheint, wenigstens zeitweise, nicht ganz zurechnungsfähig gewesen zu sein. Er hatte mehrfach Zweifel an der Gültigkeit seiner Profess, so den 12. und 26. Oktober 1697, wiederum 1698, weshalb er den 2. Mai nach St. Gerold gebracht wurde, wo man ihn sogar einsperren musste. Den 13. November 1708 gelangte er wieder an den Abt von Muri wegen der Gültigkeit seiner Profess. Den 20. Juli 1721 musste man ihn in St. Gerold neuerdings «ob stultitiam» einsperren. Doch hatte er wieder seine lichten Zeiten, so dass er Messe lesen konnte. Er beschäftigte sich gerne mit Abschreiben; so stammten die Chorscamnalia von ihm, die 1757 durch gedruckte ersetzt wurden. Er starb den 20. September 1758 im Alter von 88 Jahren, von denen er 60 in St. Gerold zugebracht hatte, als Senior des Klosters.
Schriften
Schriften:
Ungedruckte:
1. Psalterium Benedictinum. Diurnale. (P. Adelrich Suter gewidmet 1725.) Fol. 93 S. Mscr. 698 (294).
2. Scamnale seu Diurnale monasticum (Scriptus in St. Gerold, ubi per 60 annos expositus tales conscriptiones, cum ob rationem aliud praestare non possit, multas acum . . . . . dictitans: Objecturum se diabolo otium objicienti opus manuum suarum. † 1758. P. Otmar Ruepp.) Gr. 4 °. Unpag. Mscr. 617 (319).
3. Antiphonarium de Tempore. (Abt Nikolaus gewidmet.) 1742. Gr. Fol. 231 S. Mscr. ohne Sign.
4. Fasciculus consuetae Devotionis quotidianae. Collectus ac conscriptus a me P. P. R. Anno Dni 1734. Kl. 8 °. 66 S. ME 692.
Ungedruckte:
1. Psalterium Benedictinum. Diurnale. (P. Adelrich Suter gewidmet 1725.) Fol. 93 S. Mscr. 698 (294).
2. Scamnale seu Diurnale monasticum (Scriptus in St. Gerold, ubi per 60 annos expositus tales conscriptiones, cum ob rationem aliud praestare non possit, multas acum . . . . . dictitans: Objecturum se diabolo otium objicienti opus manuum suarum. † 1758. P. Otmar Ruepp.) Gr. 4 °. Unpag. Mscr. 617 (319).
3. Antiphonarium de Tempore. (Abt Nikolaus gewidmet.) 1742. Gr. Fol. 231 S. Mscr. ohne Sign.
4. Fasciculus consuetae Devotionis quotidianae. Collectus ac conscriptus a me P. P. R. Anno Dni 1734. Kl. 8 °. 66 S. ME 692.