P. Anselm (Johann Franz) Schleiniger von Klingnau
Lebensdaten
Geboren 1664, Profess 1682, Gestorben 1712
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 44
Professbuchnr.
236
Professdatum
1682
Professbuchtext
P. Anselm (Johann Franz) Schleiniger von Klingnau. Geboren den 2. Dezember 1664 als Sohn des Stadtschreibers Johann Franz Schleiniger und der M. Elisabeth Honegger. Den 17. März 1681 gab man ihm «ob ingenii singulari bonitate ac in studiis profectu, quam in musica organorum peritia» die Zusage fürs Noviziat. Profess 21. November 1682. Priester 18. Dezember, Primiz 26. Dezember 1688.
P. Anselm wurde den 14. August Kapellmeister (Praefectus musices oder Kantor geheissen). Vom 18. November bis zum 17. April 1693 erteilte ihm P. Valentin Müller von St. Gallen Orgelunterricht. Mit Abt Raphael ging er den 21. November 1694 nach Engelberg zur Abtwahl. Den 11. Juni 1695 nahm er in Freienbach an der Primiz des Georg Walder, Sohn des Vogtes Walder von Pfäffikon, teil. Am 28. November 1695 musste er nach Engelberg, wo er bis zum 28. April 1696 Unterricht im Orgelspiel erteilte. Den 1. März 1696 wurde er Notarius Apostolicus, den 5. Dezember 1698 Kapellmeister. Am 5. März 1700 ging er nach Fischingen, sich «in der Harpfen besser zu ueben und zu perfectioniren und zugleich einem dortigen Religiosen Orgelunterricht zu erteilen». Den 30. Oktober d. J. wurde er Exorzista und Katechet für die Konvertiten. Am 17. April 1705 ernannte ihn der Abt zum Unterpfarrer; zugleich war er auch Präses der Rosenkranzbruderschaft. Vom 31. Dezember 1706 bis zum 15. März 1708 war er sodann Beichtiger in Fahr. Dann wurde er im Januar 1709 Beichtiger für die Au und im November dieses Jahres Pfarrer von Einsiedeln (für P. Magnus). Er starb als Pfarrer den 18. März 1712, erst 47 Jahre alt273.
P. Anselm wurde den 14. August Kapellmeister (Praefectus musices oder Kantor geheissen). Vom 18. November bis zum 17. April 1693 erteilte ihm P. Valentin Müller von St. Gallen Orgelunterricht. Mit Abt Raphael ging er den 21. November 1694 nach Engelberg zur Abtwahl. Den 11. Juni 1695 nahm er in Freienbach an der Primiz des Georg Walder, Sohn des Vogtes Walder von Pfäffikon, teil. Am 28. November 1695 musste er nach Engelberg, wo er bis zum 28. April 1696 Unterricht im Orgelspiel erteilte. Den 1. März 1696 wurde er Notarius Apostolicus, den 5. Dezember 1698 Kapellmeister. Am 5. März 1700 ging er nach Fischingen, sich «in der Harpfen besser zu ueben und zu perfectioniren und zugleich einem dortigen Religiosen Orgelunterricht zu erteilen». Den 30. Oktober d. J. wurde er Exorzista und Katechet für die Konvertiten. Am 17. April 1705 ernannte ihn der Abt zum Unterpfarrer; zugleich war er auch Präses der Rosenkranzbruderschaft. Vom 31. Dezember 1706 bis zum 15. März 1708 war er sodann Beichtiger in Fahr. Dann wurde er im Januar 1709 Beichtiger für die Au und im November dieses Jahres Pfarrer von Einsiedeln (für P. Magnus). Er starb als Pfarrer den 18. März 1712, erst 47 Jahre alt273.
Schriften
Schriften:
Jahrzeit Buch der Waldstatt Einsidlen, renovirt durch H. H. P. Anselm Schliniger, der Zeit wolbestelten H. Pfarrherr daselbsten. Anno Doniini 1711. Scr. Augustin Wickhardt, Waldtmann und Seckelmeister. Fol. Unpag. Stiftsarchiv A.EE 3 b.
Jahrzeit Buch der Waldstatt Einsidlen, renovirt durch H. H. P. Anselm Schliniger, der Zeit wolbestelten H. Pfarrherr daselbsten. Anno Doniini 1711. Scr. Augustin Wickhardt, Waldtmann und Seckelmeister. Fol. Unpag. Stiftsarchiv A.EE 3 b.