P. Roman (Josef Rudolf) Düggelin von Lachen
Lebensdaten
Geboren 1660, Profess 1680, Gestorben 1705
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 38
Professbuchnr.
230
Professdatum
1680
Professbuchtext
P. Roman (Josef Rudolf) Düggelin von Lachen. Geboren 5. September 1660. Eltern: Fridolin Düggelin und Barbara Gugelberger. Profess 13. Oktober 1680. Priester 23. September, Primiz 8. Oktober 1684. Zur Primiz erhielt er einen Kelch, als Erbe 100 Pfund Geld.
P. Roman besuchte den 15. Mai 1685 seinen todkranken Vater in Lachen. Dorthin ging er den 2. Mai 1689 zur Primiz eines Schwyters (Suiter). Er begleitete den 8. April 1690 P. Pius nach Unterwalden, wo dieser eine Orgel in Augenschein nehmen musste. Mit P. Adelgott ging er vom 7. Juli bis 11. August 1690 ins Bad Pfäfers. Den 31. März 1691 predigte er in Lachen. Am 5. Dezember 1692 ging er nach Rheinau zur Profess und am 29. September 1694 zur Primiz seines Bruders, P. Urs. Den 2. Oktober 1694 wurde er nach St. Gerold beordert. Nach Einsiedeln zurückgekehrt, musste er den 5. Oktober 1695 nach Bellenz, wo er Prokurator wurde. Von 1698-99 versah er die Pfarrei Blons, kehrte aber am 12. November 1699 wieder ins Stift zurück, wo er den 16. November für P. Claudius Direktor der Druckerei wurde. Um für diese Material einzukaufen, ging er den 3. Juni 1700 auf die Zurzacher Messe. Im April 1701 erkrankte er schwer an Kolik; Dr. Lavater, den man zuzog, schrieb die Ursache dieser Krankheit, die damals viele plagte, dem sauren Zürichseewein zu, den man bei Tische bekam. Zur Erholung ging P. Roman am 6. April nach Pfäffikon und Lachen, von wo er den 11. Mai zurückkehrte. Den 21. Mai ging er ins Bad Pfäffikon «wegen zimlich strenger Contractur der Hände». Er kam dann ein zweites Mal als Prokurator nach Bellenz, von wo er zurückgekehrt, den 2. Februar 1705, erst 45 Jahre alt, starb.
P. Roman besuchte den 15. Mai 1685 seinen todkranken Vater in Lachen. Dorthin ging er den 2. Mai 1689 zur Primiz eines Schwyters (Suiter). Er begleitete den 8. April 1690 P. Pius nach Unterwalden, wo dieser eine Orgel in Augenschein nehmen musste. Mit P. Adelgott ging er vom 7. Juli bis 11. August 1690 ins Bad Pfäfers. Den 31. März 1691 predigte er in Lachen. Am 5. Dezember 1692 ging er nach Rheinau zur Profess und am 29. September 1694 zur Primiz seines Bruders, P. Urs. Den 2. Oktober 1694 wurde er nach St. Gerold beordert. Nach Einsiedeln zurückgekehrt, musste er den 5. Oktober 1695 nach Bellenz, wo er Prokurator wurde. Von 1698-99 versah er die Pfarrei Blons, kehrte aber am 12. November 1699 wieder ins Stift zurück, wo er den 16. November für P. Claudius Direktor der Druckerei wurde. Um für diese Material einzukaufen, ging er den 3. Juni 1700 auf die Zurzacher Messe. Im April 1701 erkrankte er schwer an Kolik; Dr. Lavater, den man zuzog, schrieb die Ursache dieser Krankheit, die damals viele plagte, dem sauren Zürichseewein zu, den man bei Tische bekam. Zur Erholung ging P. Roman am 6. April nach Pfäffikon und Lachen, von wo er den 11. Mai zurückkehrte. Den 21. Mai ging er ins Bad Pfäffikon «wegen zimlich strenger Contractur der Hände». Er kam dann ein zweites Mal als Prokurator nach Bellenz, von wo er zurückgekehrt, den 2. Februar 1705, erst 45 Jahre alt, starb.
Schriften
Schriften:
P. Roman vollendete den 14. September 1692 das von P. Pirmin Gallatin aus Pfäfers begonnene Frühamtbuch: Missae votivae B. V. M. Fol. 207 S. Mscr. 11.
P. Roman vollendete den 14. September 1692 das von P. Pirmin Gallatin aus Pfäfers begonnene Frühamtbuch: Missae votivae B. V. M. Fol. 207 S. Mscr. 11.