P. Stephan (Johann Sebastian) Reutti von Wil


Lebensdaten
Geboren 1664, Profess 1680, Gestorben 1724

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 35
Professbuchnr.
227

Professdatum
1680

Professbuchtext
P. Stephan (Johann Sebastian) Reutti von Wil. Geboren 1664. Profess 13. Oktober 1680. Priester 24. Juni, Primiz 2. Juli 1687.
P. Stephan wurde den 12. Oktober 1688 Kapellmeister. Vom 8. März bis 26. Mai 1689 gab er in Fischingen Unterricht in Fagott; zum gleichen Zwecke ging er den 24. November 1690 nach St. Gallen, wo er bis zum 6. Mai des folgenden Jahres blieb und zugleich Hebräisch lernte. Den 11. November 1690 predigte er in Schwyz, den 7. Juli 1691 in Neuheim und am 4. Oktober d. J. bei den Kapuzinern in Schwyz. Am 20. Oktober 1691 wurde er Brüderinstruktor, erhielt aber schon am 27. Oktober den Befehl, nach Bellenz zu gehen, wohin er den 27. November verreiste. 1694 war er wieder daheim, denn er ging den 11. Dezember nach Mariastein, wo er bis zum 26. Juli 1695 Unterricht in Fagott gab. Den 27. August 1695 predigte er in Wollerau, den 26. Dezember in Yberg. Am 16. April 1696 erkrankte er sehr stark an «Hauptfluss», doch predigte er wieder am 22. April in Feusisberg und am 7. Juli in Neuheim. Hierauf kam er nach Bellenz, von wo er den 14. November 1699 heimkehrte, um schon am 23. Dezember erneut hinzugehen und die Stelle eines Prokurators zu versehen. Den 24. Oktober 1700 kam er aber wieder heim und wurde am 28. Oktober d. J. Pfarrer von Einsiedeln. Ein Sohn seiner Schwester trat in Wettingen ein, bei dessen Primiz er den 20. Oktober 1703 predigte. Den 29. November 1706 erbat sich der Bischof von Chur ihn als Beichtiger nach dem Frauenkloster Münster. Dort starb er den 27. April 1724 im Alter von 60 Jahren.262
Schriften
Schriften:
P. Stephan setzte im November 1688, als P. Josef Dietrich nach Freudenfels ging, dessen Diarium A. HB 6 fort und führte es zu Ende.
Quellen Professbuch
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.