P. Cölestin (Fridolin) Müller von Näfels
Lebensdaten
Geboren 1660, Profess 1678, Gestorben 1707
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 26
Professbuchnr.
218
Professdatum
1678
Professbuchtext
P. Cölestin (Fridolin) Müller von Näfels. Geboren 1660. Profess 28. August 1678. Priester 23. September, Primiz 1. Oktober 1684. Als Erbe erhielt er 600 fl. und einen Kelch.
Im Sommer 1690 erkrankte er schwer an Kolik.' Bis zum 16. April 1692 war er Kapellmeister und bis zum 14. August Kantor, dann wurde er Katechet und am 16. November 1696 für P. Thaddäus Ludimagister. Im Juni 1700 musste er dieses Amt aufgeben, da er so krank und schwach war, dass er sich am 12. Juni nach Pfäffikon zur Erholung begeben musste. Dort blieb er bis zum 11. Mai 1701, doch waren die Hände immer noch lahm. Er kam daher «wegen Leibsindisposition» am 11. Juni 1701 nach Bellenz, wo er die Syntax lehrte. Den 20. August 1706 kehrte er zurück und ging wahrscheinlich bald nach Pfäffikon, wo er den 26. März 1607 im Alter von 47 Jahren starb «pluribus morbis simul oppressus». Er wurde auf der Ufnau im Grabe seines Bruders, P. Gerold Müller, begraben, wie die Inschrift heute noch sagt252: «Ecce adstans viator homo! Qui vitä dilexerunt se, in morte non sunt separati.
P. Geroldus Coelestinus, par nobile fratrum hoc rapuit coelum sapiens coelestis tantum. Ambo Glaronenses cognomine molitor; ambo sanguine conjunctos, tumulus conjunxit et ordo.
R. P. Geroldus 18 Annis coadjutor Varrhae 4. Septembris 1676.
R. P. Coelestinus 26. Martii 1706 obiit.
Nostri precamur recordare!
Hodie mihi, cras sic tibi.»
Im Sommer 1690 erkrankte er schwer an Kolik.' Bis zum 16. April 1692 war er Kapellmeister und bis zum 14. August Kantor, dann wurde er Katechet und am 16. November 1696 für P. Thaddäus Ludimagister. Im Juni 1700 musste er dieses Amt aufgeben, da er so krank und schwach war, dass er sich am 12. Juni nach Pfäffikon zur Erholung begeben musste. Dort blieb er bis zum 11. Mai 1701, doch waren die Hände immer noch lahm. Er kam daher «wegen Leibsindisposition» am 11. Juni 1701 nach Bellenz, wo er die Syntax lehrte. Den 20. August 1706 kehrte er zurück und ging wahrscheinlich bald nach Pfäffikon, wo er den 26. März 1607 im Alter von 47 Jahren starb «pluribus morbis simul oppressus». Er wurde auf der Ufnau im Grabe seines Bruders, P. Gerold Müller, begraben, wie die Inschrift heute noch sagt252: «Ecce adstans viator homo! Qui vitä dilexerunt se, in morte non sunt separati.
P. Geroldus Coelestinus, par nobile fratrum hoc rapuit coelum sapiens coelestis tantum. Ambo Glaronenses cognomine molitor; ambo sanguine conjunctos, tumulus conjunxit et ordo.
R. P. Geroldus 18 Annis coadjutor Varrhae 4. Septembris 1676.
R. P. Coelestinus 26. Martii 1706 obiit.
Nostri precamur recordare!
Hodie mihi, cras sic tibi.»
Nachruf
Über Cölestin Müller
1) Joseph Eutych Kopp (1793-1866). Eine Übersicht über den Briefwechsel Kopps in der Zentralbibliothek Luzern. Briefe von: Gall Morel, Cölestin Müller und Heinrich Schmid. (Geschichtsfreund 120 (1967) 134-155).
2) Erinnerungen an einen berühmten Einsiedler Abt Cölestin Müller. (Feierstunden 1, 1911, Nr. 48-52).
3) Rudolf Henggeler. Abt Cölestin Müller von Einsiedeln. (Feierstunden 12, 1928, Nr. 1-13, 1929, Nr. 22. Ausführl. Zitierung der Quellen musste aus techn, Gründen unterbleiben).
4) Rudolf Herzog und Othmar Pfyl. Der Briefwechsel 1806-1848 zwischen Ignaz Heinrich von Wessenberg und Heinrich Zschokke. Basel: Krebs 1990.
5) Franz Hurni. Luzerner Geistliche im Spiegel politischer Prozesse in der Regenerations- und Sonderbundszeit. Fribourg. Universitätsverlag, 1980.
6) Theodor Rolle. Beiträge zur Geschichte der Gründung der Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg durch König Ludwig I. von Bayern im Jahre 1835 Augsburg, Eigenverlag der Bened. Abtei St. Stephan, 1985.
7) Mathilde Tobler. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991, 5-426.
8) Paul Wyrsch. Vom Freistaat zum Bezirk Schwyz. (Mitteilungen des Histor. Vereins d. Kt. Schwyz 83, 1991, 177-281).
9) Paul Wyrsch-Ineichen. Der Kanton Schwyz äusseres Land 1831-1833. Allgemeine Geschichte – Abt Cölestin Müller. (Marchring. Volks- und Heimatkunde der Landschaft March. Heft 21, 1981, S. 3-50).
10) Gertrud Wyrsch-Ineichen. Tagbuch der braven, fleissigen Maria Rust von Walchwil samt der Geschichte der Taubstummenanstalt von Altlandschreiber und Gastwirt Jakob Anton Weidmann in Einsiedeln. Tagebuch eines taubstummen Mädchens aus den Jahren 1842-46. Freienbach: Selbstverlag 1991.
1) Joseph Eutych Kopp (1793-1866). Eine Übersicht über den Briefwechsel Kopps in der Zentralbibliothek Luzern. Briefe von: Gall Morel, Cölestin Müller und Heinrich Schmid. (Geschichtsfreund 120 (1967) 134-155).
2) Erinnerungen an einen berühmten Einsiedler Abt Cölestin Müller. (Feierstunden 1, 1911, Nr. 48-52).
3) Rudolf Henggeler. Abt Cölestin Müller von Einsiedeln. (Feierstunden 12, 1928, Nr. 1-13, 1929, Nr. 22. Ausführl. Zitierung der Quellen musste aus techn, Gründen unterbleiben).
4) Rudolf Herzog und Othmar Pfyl. Der Briefwechsel 1806-1848 zwischen Ignaz Heinrich von Wessenberg und Heinrich Zschokke. Basel: Krebs 1990.
5) Franz Hurni. Luzerner Geistliche im Spiegel politischer Prozesse in der Regenerations- und Sonderbundszeit. Fribourg. Universitätsverlag, 1980.
6) Theodor Rolle. Beiträge zur Geschichte der Gründung der Benediktinerabtei St. Stephan in Augsburg durch König Ludwig I. von Bayern im Jahre 1835 Augsburg, Eigenverlag der Bened. Abtei St. Stephan, 1985.
7) Mathilde Tobler. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991, 5-426.
8) Paul Wyrsch. Vom Freistaat zum Bezirk Schwyz. (Mitteilungen des Histor. Vereins d. Kt. Schwyz 83, 1991, 177-281).
9) Paul Wyrsch-Ineichen. Der Kanton Schwyz äusseres Land 1831-1833. Allgemeine Geschichte – Abt Cölestin Müller. (Marchring. Volks- und Heimatkunde der Landschaft March. Heft 21, 1981, S. 3-50).
10) Gertrud Wyrsch-Ineichen. Tagbuch der braven, fleissigen Maria Rust von Walchwil samt der Geschichte der Taubstummenanstalt von Altlandschreiber und Gastwirt Jakob Anton Weidmann in Einsiedeln. Tagebuch eines taubstummen Mädchens aus den Jahren 1842-46. Freienbach: Selbstverlag 1991.