P. Thomas (Balthasar) Wissmann von Uznach
Lebensdaten
Profess 1678, Gestorben 1697
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 25
Professbuchnr.
217
Professdatum
1678
Professbuchtext
P. Thomas (Balthasar) Wissmann von Uznach. Profess 28. August 1678. Mit P.Xaver besuchte er den 7. März 1685 seinen todkranken Vater. Mit P. Subprior ging er, noch Frater, den 26. Januar 1686 zur Primiz eines Schmuki nach Uznach. Priester 21. Juli, Primiz 14. August 1686. Als Erbe erhielt er im November 1678 2000 fl., Kelch und Kasel zugesichert.
Den 10. Januar 1687 wurde P. Thomas für Pater Mauritius Katechet. Am 9. Dezember 1687 hielt er seinen Ingress als Lehrer der Rhetorik «mit herrlicher, schöner Oration» während dem Mittagessen. Den 31. Oktober des folgenden Jahres wurde er Professor der Philosophie. Für P. Thaddäus musste er den 30. Mai 1691 dessen Philosophiekurs weiter führen. Am 7. Januar 1695 ernannte ihn der Abt zum Konventbeichtvater. Für P. Josef Dietrich wurde er den 3. Juni 1695 Subprior und für P. Dominik vom 14. Oktober 1695 bis zum 10. November 1696 Brüderinstruktor. Den 27. Mai 1697 erkrankte er schwer und starb den folgenden 31. Mai. «Es geht meistens also her, dass der Tod aus einer Zahl Menschen unversehens den besten daraus nimbt, als welcher, wie ein Schnitter oder Mäder, die Gold und andere Lilien, eben wie die Sauwbluemen umbhauwet . . . Hat auch vorhero S. Theologiam und Philosophiam rüemlich profitiert und zu sondern Vergüngen auch darby erwisen sein hochen Verstand und Scienz»250. Der Abt hielt grosse Stücke auf ihn. Er war besonders gegen Arme sehr freigebig. Wegen dem «üblen Geruch aus dem Munde» vermutete man, dass er an Hectica krank sei251.
Den 10. Januar 1687 wurde P. Thomas für Pater Mauritius Katechet. Am 9. Dezember 1687 hielt er seinen Ingress als Lehrer der Rhetorik «mit herrlicher, schöner Oration» während dem Mittagessen. Den 31. Oktober des folgenden Jahres wurde er Professor der Philosophie. Für P. Thaddäus musste er den 30. Mai 1691 dessen Philosophiekurs weiter führen. Am 7. Januar 1695 ernannte ihn der Abt zum Konventbeichtvater. Für P. Josef Dietrich wurde er den 3. Juni 1695 Subprior und für P. Dominik vom 14. Oktober 1695 bis zum 10. November 1696 Brüderinstruktor. Den 27. Mai 1697 erkrankte er schwer und starb den folgenden 31. Mai. «Es geht meistens also her, dass der Tod aus einer Zahl Menschen unversehens den besten daraus nimbt, als welcher, wie ein Schnitter oder Mäder, die Gold und andere Lilien, eben wie die Sauwbluemen umbhauwet . . . Hat auch vorhero S. Theologiam und Philosophiam rüemlich profitiert und zu sondern Vergüngen auch darby erwisen sein hochen Verstand und Scienz»250. Der Abt hielt grosse Stücke auf ihn. Er war besonders gegen Arme sehr freigebig. Wegen dem «üblen Geruch aus dem Munde» vermutete man, dass er an Hectica krank sei251.
Schriften
Schriften:
Physica ad mentem Divi Thomae Angelici Doctoris. Dictata ab Adm. R. D. D. ac Clar. Prof. Thoma Wismann, excepta a me Fr. Gabriele Kaelin anno 1694. 8 °. 381 S. Mscr. 946 (932).
Physica ad mentem Divi Thomae Angelici Doctoris. Dictata ab Adm. R. D. D. ac Clar. Prof. Thoma Wismann, excepta a me Fr. Gabriele Kaelin anno 1694. 8 °. 381 S. Mscr. 946 (932).