P. Mauritius (Jodocus Franz) von Fleckenstein


Lebensdaten
Geboren 1659, Profess 1676, Gestorben 1709

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 15
Professbuchnr.
207

Professdatum
1676

Professbuchtext
P. Mauritius (Jodocus Franz) von Fleckenstein aus Luzern. Geboren den 29. Dezember 1659 als Sohn des Karl Christoph und der Elisabeth Pfyffer. Profess 21. November 1676. Priester 31. Dezember 1683. Primiz 6. Januar 1684.
P. Mauritius wurde 1685 Bibliothekar, welchen Posten er noch 1700 bekleidete, auch nachdem er Subprior geworden war; er wollte die von ihm begonnene Ordnung der Bibliothek zu Ende führen. Den 22. April 1685 ging er nach Zug zur Profess eines Bruders, der Kapuziner geworden war; ein anderer Bruder war Chorherr in Luzern. Den 10. Januar 1687 wurde er als Katechet entlassen. Im folgenden November wurde er Professor der Theologie. Den Abt begleitete er den 9. Oktober 1687 nach Rathausen und den 12. Oktober 1688 nach Luzern. Mit P. Dekan ging er den 18. November 1689 nach Mariastein zu einer Disputation, doch erkrankte er in Fahr an der sogen. «Ueber-Röthe» und musste dort bleiben. Den 17. Januar 1691 wurde er P. Josef als Gehilfe im Archiv beigegeben. 1691 predigte er den 19. März in Galgenen, den 19. August in Rathausen, den 20. Oktober in Freienbach. Mit P. Ignaz ging er den 19. November d. J. nach Fischingen zu einer Disputation. 1692 musste er den 11. April und 8. Juli in der Münsterlinger Angelegenheit nach Luzern; das erste Mal, um die Standesstimme zu sichern, das zweite Mal zum Nuntius. Den 1. Oktober d. J. ging er nach Pfäffikon, um das dortige Archiv zu ordnen. Von 1692 bis 1694 war er Kapitelssekretär. Den 11. Oktober 1694 wurde er nach St. Gerold bestimmt, wo er bis Ende Dezember 1697 blieb. Seit dem 18. Januar 1698 war er Fraterinstruktor. Bei der Abtwahl vom 30. September 1698 fielen in den einzelnen Wahlgängen 11, 13, 14, 6 Stimmen auf ihn. Den 3. Januar 1699 wurde er Konventbeichtvater und am folgenden 16. Januar Aufseher im Chor. Am Portiunkulatage dieses Jahres predigte er in Schwyz. Den 14. April 1700 ernannte ihn der Abt zum Subprior und Vestiarius, den 19. Juni 1701 zum Archivar. Im Januar 1709 wurde er Beichtiger in Fahr, wo er schon den 16. Mai 1709 im Alter von 50 Jahren starb235.
Schriften
Schriften:
1. Tractatus de Eucharistia et alii tractatus theologici. Fol. 297 S. Mscr. 131.
2. Acta Capitularia 1692-94.