P. Dominikus (Heinrich) Riser von Bremgarten
Lebensdaten
Geboren 1657, Profess 1673, Gestorben 1711
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 9
Professbuchnr.
201
Professdatum
1673
Professbuchtext
P. Dominikus (Heinrich) Riser von Bremgarten. Geboren 1657 als Sohn des Johann Sebastian Riser, Stadtschreiber und später Schultheiss von Bremgarten. Profess 21. November 1673. Priester 25. November, Primiz 30. November 1680. Als Erbe erhielt er 1673 150 Thaler.
P. Dominik wurde den 30. September 1681 zweiter Vorsänger. Den 18. Juli 1683 kam er nach Pfäfers zur Aushilfe, kehrte aber am 30. November dieses Jahres wieder zurück. Den 31. November 1684 wurde er wieder Vizekantor. Am 22. Februar 1688 ging er mit P. Gerold zur Profess seiner Schwester bei den Klarissinnen zu Baden. Mit P. Franz suchte er vom 26. Mai bis 3. Juli 1691 das Bad in Pfäfers auf. Mit andern wurde er den 24. Juli 1692 in die Fünfwunden-Bruderschaft in Konstanz aufgenommen. Kurze Zeit war er Kapellmeister gewesen, ehe er den 17. August 1691 Brüderinstruktor wurde; schon am 27. Oktober dieses Jahres wurde er wieder Kapellmeister. Den 1. Oktober 1692 aber musste er nach St. Gerold. Von dort kehrte er jedenfalls nach ein oder zwei Jahren zurück, denn am 12. November 1694 wurde er wieder Brüderinstruktor und am 7. Januar 1695 Konventbeichtvater. Den 14. Oktober 1695 wurde ihm das Instruktorat, das ihm nicht zusagte, abgenommen und am 15. Oktober 1696 wurde er wieder Kapellmeister «universorum delitium et bonorum sociorum coryphaeus». Neuerdings wurde ihm den 30. Oktober 1700 das Brüderinstruktorat übertragen (für P. Bonifaz). Im Mai 1701 erkrankte er an Gliedersucht und kam deshalb am 1. Juni nach St. Gerold. Die Gliedersucht plagte ihn wieder 1703, wo er an die 12 Wochen bei seinem Vater in Baden krank darniederlag; den 18. Dezember kehrte er über Fahr heim. Am 21. April 1711 wurde er, erst 54 Jahre alt, von seinem Leiden befreit «plurimum annorum podagra, chiragra, gonagra, siagonagra, Kleisagra, pectiagra aliorumque morborum genere magis quam senio confectus. Vir dolorum, quos magno animo complures annos contemnens tandem succubuit»226.
P. Dominik wurde den 30. September 1681 zweiter Vorsänger. Den 18. Juli 1683 kam er nach Pfäfers zur Aushilfe, kehrte aber am 30. November dieses Jahres wieder zurück. Den 31. November 1684 wurde er wieder Vizekantor. Am 22. Februar 1688 ging er mit P. Gerold zur Profess seiner Schwester bei den Klarissinnen zu Baden. Mit P. Franz suchte er vom 26. Mai bis 3. Juli 1691 das Bad in Pfäfers auf. Mit andern wurde er den 24. Juli 1692 in die Fünfwunden-Bruderschaft in Konstanz aufgenommen. Kurze Zeit war er Kapellmeister gewesen, ehe er den 17. August 1691 Brüderinstruktor wurde; schon am 27. Oktober dieses Jahres wurde er wieder Kapellmeister. Den 1. Oktober 1692 aber musste er nach St. Gerold. Von dort kehrte er jedenfalls nach ein oder zwei Jahren zurück, denn am 12. November 1694 wurde er wieder Brüderinstruktor und am 7. Januar 1695 Konventbeichtvater. Den 14. Oktober 1695 wurde ihm das Instruktorat, das ihm nicht zusagte, abgenommen und am 15. Oktober 1696 wurde er wieder Kapellmeister «universorum delitium et bonorum sociorum coryphaeus». Neuerdings wurde ihm den 30. Oktober 1700 das Brüderinstruktorat übertragen (für P. Bonifaz). Im Mai 1701 erkrankte er an Gliedersucht und kam deshalb am 1. Juni nach St. Gerold. Die Gliedersucht plagte ihn wieder 1703, wo er an die 12 Wochen bei seinem Vater in Baden krank darniederlag; den 18. Dezember kehrte er über Fahr heim. Am 21. April 1711 wurde er, erst 54 Jahre alt, von seinem Leiden befreit «plurimum annorum podagra, chiragra, gonagra, siagonagra, Kleisagra, pectiagra aliorumque morborum genere magis quam senio confectus. Vir dolorum, quos magno animo complures annos contemnens tandem succubuit»226.