Br. Heinrich (Heinrich) Grossmann von Rheinfelden
Lebensdaten
Profess 1673, Gestorben 1697
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 5
Professbuchnr.
197
Professdatum
1673
Professbuchtext
Br. Heinrich (Heinrich) Grossmann von Rheinfelden. Er wurde vom Rate in Rheinfelden fürs Kloster empfohlen. Profess 21. Januar 1673.
Von Beruf war er Schuhmacher. Den 9. Mai 1681 ging er mit Br. Vinzenz nach Muri, «willens, sich allda von den Schmertzen der Ruptur, von welcher beide Brüder stark geplagt gewesen, sich curiren zu lassen ... Ist auch alles glücklich abgeloffen und sie wohl disponirt eingelangt,» den 16. Juli218.
Den 16. Juni 1687 ging er nach Zürich, um Material einzukaufen. Den 31. Mai 1691 erlitt er von «den Convulsionibus erschröckliche Anstöss», so dass der Arzt befahl, ihn versehen zu lassen; doch genas er wieder. Den 30. Juni 1695 kehrte er von einer Kur im Bade Pfäfers zurück. Nach langwirriger Krankheit starb er den 5. Februar 1697. «Hatte vor langer Zeit ein so schwären Zustand bekommen, das er dem Handtwerk nit mehr obliegen können und tramppelte also von einem Ort zu dem anderen. Sonderbar ist er den Convulsionibus unterworfen gewesen, die er vill Jahr gelitten, mithin so erschröcklich, dass es ihne liegenden ausgebennet, dass leichthin einer under Jhme durchschliefen bette können. Ware sonsten ein frommer Bruder und hette dem Gottshaus wohl dienen können, wann er gesunder und sterker were gewesen»219. Er wurde beim Rosenkranzaltar begraben.
Von Beruf war er Schuhmacher. Den 9. Mai 1681 ging er mit Br. Vinzenz nach Muri, «willens, sich allda von den Schmertzen der Ruptur, von welcher beide Brüder stark geplagt gewesen, sich curiren zu lassen ... Ist auch alles glücklich abgeloffen und sie wohl disponirt eingelangt,» den 16. Juli218.
Den 16. Juni 1687 ging er nach Zürich, um Material einzukaufen. Den 31. Mai 1691 erlitt er von «den Convulsionibus erschröckliche Anstöss», so dass der Arzt befahl, ihn versehen zu lassen; doch genas er wieder. Den 30. Juni 1695 kehrte er von einer Kur im Bade Pfäfers zurück. Nach langwirriger Krankheit starb er den 5. Februar 1697. «Hatte vor langer Zeit ein so schwären Zustand bekommen, das er dem Handtwerk nit mehr obliegen können und tramppelte also von einem Ort zu dem anderen. Sonderbar ist er den Convulsionibus unterworfen gewesen, die er vill Jahr gelitten, mithin so erschröcklich, dass es ihne liegenden ausgebennet, dass leichthin einer under Jhme durchschliefen bette können. Ware sonsten ein frommer Bruder und hette dem Gottshaus wohl dienen können, wann er gesunder und sterker were gewesen»219. Er wurde beim Rosenkranzaltar begraben.