P. Justus (Damian) Hofmann von Baden
Lebensdaten
Geboren 1655, Profess 1672, Gestorben 1723
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 4
Professbuchnr.
196
Professdatum
1672
Professbuchtext
P. Justus (Damian) Hof mann von Baden. Geboren 1655. Profess 21. November 1672. Priester 18. September, Primiz 21. September 1677. Für ihn und ,P. Benedikt Dorer erhielt das Kloster 1678 3000 fl., er selber erhielt 1673 700 fl., einen Kelch und einen silbernen Becher.
P. Justus kam zuerst für anderthalb Jahre nach Disentis, um dort Rhätoromanisch zu lernen. Den 10. November 1680 kehrte er heim. Doch musste er 1681 nochmals drei Wochen lang, auf Bitten des dortigen Abtes nach Disentis; den 23. Juli kehrte er heim. Den 16. November 1681 wurde er Subkustos. Am 16. September 1682 ging er noch einmal, um sich im Rhätoromanischen zu vervollkommnen, nach Disentis. Den 3. März 1683 wurde er wieder Vizekustos. Um diese Zeit mag er auch Unterpfarrer gewesen sein. Am 4. November 1685 wurde er Präzeptor und am 12. Oktober 1688 erneut Vizekustos. Den 7. August 1691 erhielt er die Aufsicht über die Wollweberei. Möglicherweise war er auch um diese Zeit Direktor der Druckerei. Den 14. Juni 1699 erkrankte er an einem Fieber. Man berief darum Dr. Hegner von Lachen. Am 30. Juli konnte er zur Erholung nach Pfäffikon gehen, von wo er sich den 26. August ins Fahr verfügte. Von dort den 4. September zurückgekehrt, wurde er am 22. November nach St. Gerold geschickt. Im Frühjahr 1700 kam er heim; den 22. Juli begann er mit P. Gall den «Sauer Brunnen zu trinken, so von Ripplisauw hergebracht worden war». Den 11. November ging er wieder den Winter über nach St. Gerold, von wo er am 9. Juni 1701 heimkam. Den folgenden 1. Juli wurde er Instruktor der Laienbrüder. Später war er Konventbeichtvater und Exorzist. Im Januar 1709 wurde er Direktor der Wollweberei und Vestiarius, den 5. Juli d. J. Corrector mensae. Seit 1711 treffen wir ihn als Beichtiger in Fahr, wo er den 9. Februar 1723 starb.
P. Justus kam zuerst für anderthalb Jahre nach Disentis, um dort Rhätoromanisch zu lernen. Den 10. November 1680 kehrte er heim. Doch musste er 1681 nochmals drei Wochen lang, auf Bitten des dortigen Abtes nach Disentis; den 23. Juli kehrte er heim. Den 16. November 1681 wurde er Subkustos. Am 16. September 1682 ging er noch einmal, um sich im Rhätoromanischen zu vervollkommnen, nach Disentis. Den 3. März 1683 wurde er wieder Vizekustos. Um diese Zeit mag er auch Unterpfarrer gewesen sein. Am 4. November 1685 wurde er Präzeptor und am 12. Oktober 1688 erneut Vizekustos. Den 7. August 1691 erhielt er die Aufsicht über die Wollweberei. Möglicherweise war er auch um diese Zeit Direktor der Druckerei. Den 14. Juni 1699 erkrankte er an einem Fieber. Man berief darum Dr. Hegner von Lachen. Am 30. Juli konnte er zur Erholung nach Pfäffikon gehen, von wo er sich den 26. August ins Fahr verfügte. Von dort den 4. September zurückgekehrt, wurde er am 22. November nach St. Gerold geschickt. Im Frühjahr 1700 kam er heim; den 22. Juli begann er mit P. Gall den «Sauer Brunnen zu trinken, so von Ripplisauw hergebracht worden war». Den 11. November ging er wieder den Winter über nach St. Gerold, von wo er am 9. Juni 1701 heimkam. Den folgenden 1. Juli wurde er Instruktor der Laienbrüder. Später war er Konventbeichtvater und Exorzist. Im Januar 1709 wurde er Direktor der Wollweberei und Vestiarius, den 5. Juli d. J. Corrector mensae. Seit 1711 treffen wir ihn als Beichtiger in Fahr, wo er den 9. Februar 1723 starb.