P. Ambros (Johann Ambros) Püntener von Altdorf
Lebensdaten
Geboren 1656, Profess 1672, Gestorben 1713
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
7. Professen unter Abt Augustin II. Reding 1670-92., Nr. 2
Professbuchnr.
194
Professdatum
1672
Professbuchtext
P. Ambros (Johann Ambros) Püntener von Alldorf. Geboren 1656. Profess 21. November 1672. Priester 1. Oktober 1679. Primiz 8. Oktober 1679. Als Erbe erhielt er 200 Dukaten. - Als er von der Priesterweihe mit den andern von Luzern heimkehrte, bekam er so wunde Füsse, dass man für ihn in Küssnacht ein Pferd mieten musste; damit stürzte er in der Dunkelheit von einer halb zerstörten Brücke in ein Tobel, doch ohne Schaden zu nehmen. Bei der Primiz predigte Johann Peter Imhof von Altdorf. Mutter und Geschwiser stifteten einen Ornat von «rotem, auf gelbem Grund geblümten Sammet», der am 21. Januar 1680 erstmals gebraucht wurde.
Noch als Frater musste er den 15. Mai 1678 als Organist nach Jonen zum Skapulierfest. Schon hier heisst es von ihm, dass er für diese Solemnität «als berüemter Organist und Componist» «. . . eine sunderbar zierliche Missam, sammt einer particular Muttetam componiert, und hernach dem ehrwürdigen Pfarrherrn (Heinrich Rotenflüe) geschenkt habe». Ebenso konnte er im Oktober 1678 zu seinen Eltern und von dort am 22. nach Sachseln zum sei. Bruder Klaus. Den 1. Januar 1679 führte er im Konvente zweimal eine kleine Comoedie auf, die vom Mittagessen bis 1/2 3 Uhr dauerte und die grossen Beifall fand. «Er thate Fr. Ambrosius hiermit ein Anzeigen seines Ingenij und verstandts, das manigklich Ihne hierüber hochschetzte. Gott erhalte Ihne im Guten und vermehre seine Gaben zum Nutzen des Gotteshauses», bemerkt P. Josef Dietrich208.
Den 29. Oktober 1679 wurde er Lehrer der Rhetorik und Kapellmeister. Am 4. März 1680 hat er wieder «eine fein Action exhibiert intra Conventum, im Oberen Gang, worbey ieder männiglich nit wenig erquickt worden»209. Am 13. August 1680 verreiste er nach Fischingen zur Profess seines Bruders, P. Karl. Mit P. Gall ging er am folgenden 20. September zu den Translationsfeierlichkeiten des hl. Felix in Rapperswil; doch war er schon damals fieberkrank, weshalb er sich am 6. November 1680 nach Pfäffikon zur Erholung begeben musste. Auch auf die Translationsfeierlichkeiten des heiligen Theodor in Feusisberg, den 17. September 1679, hatte er «ein sauber von Teutschen Versibus Action componiert, so ungefahr eine Stund gewähret,» die von Patres und Scholaren aufgeführt wurde. Am Am 6. Januar 1682 ging er heim zum Jahrestag seiner Mutter und von da wiederum zum sel. Bruder Klaus. Am 30. September 1682 hat er «ein sauber und ingenios Comedi exhibirt, so etwas zu 3 Stunden gewährt. In dieser Action waren sonderlich schöne Ballet von allerhand Unthieren, Item andere Dinge, so nit übel abgangen: endlich ein Ungewitter mit Plitz und Tonder, Reegen etc. auch Strahlen, so durch Feuerwerk gar schön exprimirt worden. Mit einem Wort, es ware dise Comedi ein Probestuck des Herrlichen Ingenij unseres P. Ambrosi Pünther, demme Gott ferneres Gnad verleihe, seine Talente wohl anzuwenden»210. Ende 1682 war er aber in den Nerven so sehr angegriffen, dass er von der Schule weg musste, besonders vermissten ihn die Musikanten. Vom 23. Mai bis 26. Juni 1683 war er, nachdem er das Frühjahr über an Gliedersucht gelitten, im Bade Pfäfers; ebenso wieder vom 2. Juli bis 3. August 1684. In diesem Jahre war er seit dem 20. Januar Rhetorikprofessor, seit Ende Oktober aber Philosophieprofessor. Den 15. Oktober 1683 ordnete er die Translationsfeierlichkeiten des hl. Pius in Schübelbach und vom 28. September bis 11. Oktober 1684 die der hl. Aurelia in Freienbach. Im April 1686 liess er «ein zimlich gross Kupfer deliniren, und dies stechen, darin das Einsidl. Mutter Gottes Bild und darumben die grosse Wax Kerzen mit den Wappen zu beiden Seiten und die Spanische unnd Luzernische Silbernen Ampell gestellt waren»; gleichzeitig liess P. Beda ein Gnadenbild in Originalgrösse stechen (s. d.). Am 27. Juli 1686 ging er zu einer Disputation nach Fischingen. Er selber hielt am 26. August in Einsiedeln eine feierliche Disputation ab. Schon den 29. August 1686 musste er über Zürich, Fahr, Wettingen, Luzern nach Engelberg, um dort als Professor für Philosophie zu wirken. Von dort ging er schon im Oktober über Basel und Strassburg nach Fischingen zur Primiz seines Bruders, dann über Einsiedeln zurück nach Engelberg. Den 25. August 1687 kam er von Engelberg zurück, «auf darzu verlangte Exhibition, brachte mit sich ettliche schöne Musikalische Compositiones, darmit er unsere H. Musicanten nit wenig erfreuwet und Festum S. Augustini so darüber erfolget, trostlich geziehret». Den folgenden 6. Oktober ging er nach Bellenz zur Erholung und von dort mit P. Ignaz bis nach Genua. Dann ging er wieder nach Engelberg. Im März 1688 musste er nach Altdorf, um als Trompeter beim «Grossen Gebet» mitzuwirken. Den 28. Juli d. J. kehrte er endlich von Engelberg zurück und wurde am 31. Oktober Praezeptor und Kantor. Anlässlich des Rosenkranzfestes d. J. stellte er Kaiser Leopold I. vor, der mit seinem Hofstaat, 20 Geharnischten und 200 Musquetieren vor dem Allerheiligsten herzog, wobei er als Kaiser «einen herrlichen Dank Sermon» hielt «für die dies und vorheriges Jahr Jhme und seinem keyserlichen Haus erwiesenen Gnaden»211. Am 25. November 1688, als am Tage der hl. Katharina, «under währendem Mittag Essen hatt der Neuwe H. Schulmeister R. P. Ambrosius, anerachtet er kränklich gewesen, dennoch seine Jugend exercirend S. Catharinam mit dem Maximian Tyranno kempfend vorgestellt per modum alicujus Actionis comici, welches in der Wahrheit lieblich zu sehen gewesen. Ein gleiches hat er Abendts unter dem Nachtessen gethan, und grosses Lob Jhme selbsten gemacht, in diesem einigem erweckte er etwas Missfallens, das er Catharinam gar zu schön und nach ietziger Französischer Alamodia gekleidet und ausgepuzt, welches man nit gern gesehen»212. Auf den 3. Januar 1689 hat P. Ambros «durch ein schönes, by angezündten Liechtern exhibiertes Comoedlin Jhrer Fürstl. Gn. alle Glückseligkeit apprecirt»213. Den 2. September 1689 erhielt er den Auftrag, nach Bellenz zu gehen, wohin er den 12. verreiste. Von dort wurde er den 18. September 1690 nach St. Gerold geschickt, wo er bis zum 17. November 1691 blieb. Im Jahre 1692 wurde er mehrfach (11. April, 7. und 24. Juni, 6. Juli) im sogen. Münsterlinger Handel nach Schwyz, Uri und beiden Unterwalden geschickt; ebenso musste er in dieser Angelegenheit den 20. Juni nach Glarus, den 13. Mai nach Konstanz, den 7. Juni und wiederum den 8. Juli zum Nuntius nach Luzern. Am 14. August 1692 wurde er Corrector mensae. Seit dem 25. April 1693 war er Prokurator in Bellenz, von wo er am 6. Mai 1695 im Auftrage der Bürger zu den Kantonen kam, um eine Abänderung der Steuern zu erlangen. Den 3. November 1696, anlässlich der Bundeserneuerung mit dem Wallis, war er in Altdorf als Kapellmeister, wo er 55 Musikanten, darunter fünf Mitbrüder unter sich hatte. Er brachte «vast alles von eigener Composition, darmit er sich stattlich versehen und grosse Ehre aufgehebet». Von da ging er wieder nach Bellenz. Am 5. Mai 1697 wurde er Sekretär der Schweizerischen Benediktinerkongregation. Bei der Abtwahl vom 30. September 1698 hatte er neben P. Maurus am meisten Stimmen (12, 14, 17 und 15). Am 5. Dezember hierauf wurde er zum Stiftsstatthalter ernannt. In dieser Stellung hatte er viele Geschäfte im sogen. Totfall Handel (siehe Abt Maurus) zu erledigen. Indessen wurde er schon am 25. Februar 1700 zum Propst von Bellenz ernannt, wohin er den 30. März verreiste. Ende Juli 1702 kam er zur Profess einer Nichte nach St. Katharinenthal. Als Propst kam er 1705 weg und wurde alsdann Statthalter auf Sonnenberg. Dort starb er den 20. August 1713. Er fand im Kloster Fischingen seine letzte Ruhestätte214.
Noch als Frater musste er den 15. Mai 1678 als Organist nach Jonen zum Skapulierfest. Schon hier heisst es von ihm, dass er für diese Solemnität «als berüemter Organist und Componist» «. . . eine sunderbar zierliche Missam, sammt einer particular Muttetam componiert, und hernach dem ehrwürdigen Pfarrherrn (Heinrich Rotenflüe) geschenkt habe». Ebenso konnte er im Oktober 1678 zu seinen Eltern und von dort am 22. nach Sachseln zum sei. Bruder Klaus. Den 1. Januar 1679 führte er im Konvente zweimal eine kleine Comoedie auf, die vom Mittagessen bis 1/2 3 Uhr dauerte und die grossen Beifall fand. «Er thate Fr. Ambrosius hiermit ein Anzeigen seines Ingenij und verstandts, das manigklich Ihne hierüber hochschetzte. Gott erhalte Ihne im Guten und vermehre seine Gaben zum Nutzen des Gotteshauses», bemerkt P. Josef Dietrich208.
Den 29. Oktober 1679 wurde er Lehrer der Rhetorik und Kapellmeister. Am 4. März 1680 hat er wieder «eine fein Action exhibiert intra Conventum, im Oberen Gang, worbey ieder männiglich nit wenig erquickt worden»209. Am 13. August 1680 verreiste er nach Fischingen zur Profess seines Bruders, P. Karl. Mit P. Gall ging er am folgenden 20. September zu den Translationsfeierlichkeiten des hl. Felix in Rapperswil; doch war er schon damals fieberkrank, weshalb er sich am 6. November 1680 nach Pfäffikon zur Erholung begeben musste. Auch auf die Translationsfeierlichkeiten des heiligen Theodor in Feusisberg, den 17. September 1679, hatte er «ein sauber von Teutschen Versibus Action componiert, so ungefahr eine Stund gewähret,» die von Patres und Scholaren aufgeführt wurde. Am Am 6. Januar 1682 ging er heim zum Jahrestag seiner Mutter und von da wiederum zum sel. Bruder Klaus. Am 30. September 1682 hat er «ein sauber und ingenios Comedi exhibirt, so etwas zu 3 Stunden gewährt. In dieser Action waren sonderlich schöne Ballet von allerhand Unthieren, Item andere Dinge, so nit übel abgangen: endlich ein Ungewitter mit Plitz und Tonder, Reegen etc. auch Strahlen, so durch Feuerwerk gar schön exprimirt worden. Mit einem Wort, es ware dise Comedi ein Probestuck des Herrlichen Ingenij unseres P. Ambrosi Pünther, demme Gott ferneres Gnad verleihe, seine Talente wohl anzuwenden»210. Ende 1682 war er aber in den Nerven so sehr angegriffen, dass er von der Schule weg musste, besonders vermissten ihn die Musikanten. Vom 23. Mai bis 26. Juni 1683 war er, nachdem er das Frühjahr über an Gliedersucht gelitten, im Bade Pfäfers; ebenso wieder vom 2. Juli bis 3. August 1684. In diesem Jahre war er seit dem 20. Januar Rhetorikprofessor, seit Ende Oktober aber Philosophieprofessor. Den 15. Oktober 1683 ordnete er die Translationsfeierlichkeiten des hl. Pius in Schübelbach und vom 28. September bis 11. Oktober 1684 die der hl. Aurelia in Freienbach. Im April 1686 liess er «ein zimlich gross Kupfer deliniren, und dies stechen, darin das Einsidl. Mutter Gottes Bild und darumben die grosse Wax Kerzen mit den Wappen zu beiden Seiten und die Spanische unnd Luzernische Silbernen Ampell gestellt waren»; gleichzeitig liess P. Beda ein Gnadenbild in Originalgrösse stechen (s. d.). Am 27. Juli 1686 ging er zu einer Disputation nach Fischingen. Er selber hielt am 26. August in Einsiedeln eine feierliche Disputation ab. Schon den 29. August 1686 musste er über Zürich, Fahr, Wettingen, Luzern nach Engelberg, um dort als Professor für Philosophie zu wirken. Von dort ging er schon im Oktober über Basel und Strassburg nach Fischingen zur Primiz seines Bruders, dann über Einsiedeln zurück nach Engelberg. Den 25. August 1687 kam er von Engelberg zurück, «auf darzu verlangte Exhibition, brachte mit sich ettliche schöne Musikalische Compositiones, darmit er unsere H. Musicanten nit wenig erfreuwet und Festum S. Augustini so darüber erfolget, trostlich geziehret». Den folgenden 6. Oktober ging er nach Bellenz zur Erholung und von dort mit P. Ignaz bis nach Genua. Dann ging er wieder nach Engelberg. Im März 1688 musste er nach Altdorf, um als Trompeter beim «Grossen Gebet» mitzuwirken. Den 28. Juli d. J. kehrte er endlich von Engelberg zurück und wurde am 31. Oktober Praezeptor und Kantor. Anlässlich des Rosenkranzfestes d. J. stellte er Kaiser Leopold I. vor, der mit seinem Hofstaat, 20 Geharnischten und 200 Musquetieren vor dem Allerheiligsten herzog, wobei er als Kaiser «einen herrlichen Dank Sermon» hielt «für die dies und vorheriges Jahr Jhme und seinem keyserlichen Haus erwiesenen Gnaden»211. Am 25. November 1688, als am Tage der hl. Katharina, «under währendem Mittag Essen hatt der Neuwe H. Schulmeister R. P. Ambrosius, anerachtet er kränklich gewesen, dennoch seine Jugend exercirend S. Catharinam mit dem Maximian Tyranno kempfend vorgestellt per modum alicujus Actionis comici, welches in der Wahrheit lieblich zu sehen gewesen. Ein gleiches hat er Abendts unter dem Nachtessen gethan, und grosses Lob Jhme selbsten gemacht, in diesem einigem erweckte er etwas Missfallens, das er Catharinam gar zu schön und nach ietziger Französischer Alamodia gekleidet und ausgepuzt, welches man nit gern gesehen»212. Auf den 3. Januar 1689 hat P. Ambros «durch ein schönes, by angezündten Liechtern exhibiertes Comoedlin Jhrer Fürstl. Gn. alle Glückseligkeit apprecirt»213. Den 2. September 1689 erhielt er den Auftrag, nach Bellenz zu gehen, wohin er den 12. verreiste. Von dort wurde er den 18. September 1690 nach St. Gerold geschickt, wo er bis zum 17. November 1691 blieb. Im Jahre 1692 wurde er mehrfach (11. April, 7. und 24. Juni, 6. Juli) im sogen. Münsterlinger Handel nach Schwyz, Uri und beiden Unterwalden geschickt; ebenso musste er in dieser Angelegenheit den 20. Juni nach Glarus, den 13. Mai nach Konstanz, den 7. Juni und wiederum den 8. Juli zum Nuntius nach Luzern. Am 14. August 1692 wurde er Corrector mensae. Seit dem 25. April 1693 war er Prokurator in Bellenz, von wo er am 6. Mai 1695 im Auftrage der Bürger zu den Kantonen kam, um eine Abänderung der Steuern zu erlangen. Den 3. November 1696, anlässlich der Bundeserneuerung mit dem Wallis, war er in Altdorf als Kapellmeister, wo er 55 Musikanten, darunter fünf Mitbrüder unter sich hatte. Er brachte «vast alles von eigener Composition, darmit er sich stattlich versehen und grosse Ehre aufgehebet». Von da ging er wieder nach Bellenz. Am 5. Mai 1697 wurde er Sekretär der Schweizerischen Benediktinerkongregation. Bei der Abtwahl vom 30. September 1698 hatte er neben P. Maurus am meisten Stimmen (12, 14, 17 und 15). Am 5. Dezember hierauf wurde er zum Stiftsstatthalter ernannt. In dieser Stellung hatte er viele Geschäfte im sogen. Totfall Handel (siehe Abt Maurus) zu erledigen. Indessen wurde er schon am 25. Februar 1700 zum Propst von Bellenz ernannt, wohin er den 30. März verreiste. Ende Juli 1702 kam er zur Profess einer Nichte nach St. Katharinenthal. Als Propst kam er 1705 weg und wurde alsdann Statthalter auf Sonnenberg. Dort starb er den 20. August 1713. Er fand im Kloster Fischingen seine letzte Ruhestätte214.
Schriften
Schriften:
a) Gedruckte:
1. Ein Spiegel, der Nit betrieget. Oder die beschauliche und würckliche Erkandtnuss seiner selbsten. Bestehend in siben Betrachtungen für jedwederen Tag der Wochen. Aussgetheilet von R. P. Paulo Segneri der Gesellschaft Jesu. Auss Italiänischer in die Teutsche Sprach übersetzet von P.Ambrosio Püntener, Capitul. dess Fürstl. Gottshauss Einsidlen. Getruckt zu Einsidlen. Durch Joh. Heinrich Ebersbach. 12 °. 342 Seiten. Anno 1693. X 1559.
2. Dasselbe mit dem ganz gleichen Titel. Getruckt in dem Fürstl. Gottshauss Einsidlen. Durch Adam Rupert Schädler. Anno 1717. 12 °. 288 Seiten.
Andächtiger Diener Mariae Der Hochwürdigen Jungfräwlichen Mutter Gottes, In Beweg-, Grund- und Mittlen, welche ihne leiten und führen ihro recht und wohl zu dienen, linderrichtet von R. P. Paulo Segneri der Gesellschafft Jesu. Aus Italiäni8cher in die Teutsche Sprach übersetzet. Von P. Ambrosio Püntener, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss Einsidlen. Getruckt zu Einsidlen. Durch Johann Heinrich Ebersbach. 1693. 12'. 375 Seiten und Register. X 992.
4. Die Stadt Gottes von Maria von Agreda. 4 °. Dto.
b) Ungedruckte:
1. Explanatio philosophiae Angelico-Thomisticae. 1680. 8 °. 510 S. Mscr.894 (761).
War ein trefflicher Redner, Organist und Musiker - componierte eine Messe. Symian GB 6, S. 305 sagt: «Composuit musica nonulla; ex italico in latina Dei sororis Mariae d'Aggerda etc.»
a) Gedruckte:
1. Ein Spiegel, der Nit betrieget. Oder die beschauliche und würckliche Erkandtnuss seiner selbsten. Bestehend in siben Betrachtungen für jedwederen Tag der Wochen. Aussgetheilet von R. P. Paulo Segneri der Gesellschaft Jesu. Auss Italiänischer in die Teutsche Sprach übersetzet von P.Ambrosio Püntener, Capitul. dess Fürstl. Gottshauss Einsidlen. Getruckt zu Einsidlen. Durch Joh. Heinrich Ebersbach. 12 °. 342 Seiten. Anno 1693. X 1559.
2. Dasselbe mit dem ganz gleichen Titel. Getruckt in dem Fürstl. Gottshauss Einsidlen. Durch Adam Rupert Schädler. Anno 1717. 12 °. 288 Seiten.
Andächtiger Diener Mariae Der Hochwürdigen Jungfräwlichen Mutter Gottes, In Beweg-, Grund- und Mittlen, welche ihne leiten und führen ihro recht und wohl zu dienen, linderrichtet von R. P. Paulo Segneri der Gesellschafft Jesu. Aus Italiäni8cher in die Teutsche Sprach übersetzet. Von P. Ambrosio Püntener, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss Einsidlen. Getruckt zu Einsidlen. Durch Johann Heinrich Ebersbach. 1693. 12'. 375 Seiten und Register. X 992.
4. Die Stadt Gottes von Maria von Agreda. 4 °. Dto.
b) Ungedruckte:
1. Explanatio philosophiae Angelico-Thomisticae. 1680. 8 °. 510 S. Mscr.894 (761).
War ein trefflicher Redner, Organist und Musiker - componierte eine Messe. Symian GB 6, S. 305 sagt: «Composuit musica nonulla; ex italico in latina Dei sororis Mariae d'Aggerda etc.»
Biogramm
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Quellen Professbuch
- Esser, Günter. Josepha Dominica von Rottenberg (1676-1738). Ihr Leben und geistliches Werk. Berlin: Akademie-Verlag, 1992. Siehe Register: P. Ambros Püntener.
- Herger, Thomas. Karl Leonz Püntener von Altdorf 1667-1720, Kunstsammler, Architekt und Ingenieur. Enthält u.a. S. 59-62: DIe Püntener - Kurze Geschichte des Geschlechts, darunter P. Ambros Püntener. (Historisches Neujahrsblatt, Uri 16 u. 17. Bd., 1. Reihe, Heft 52 und 53).
- Scheller, Peter. Mehrstimmtigen Vertonung des Orinarium Missae durch Schweizer Komponisten. Illustrierenden Material von P. Lukas Helg aus der Musikbibliothek Einsiedeln. (Singen und Musizieren im Gottesdienst 121, 1996, 6-11).
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.
- Herger, Thomas. Karl Leonz Püntener von Altdorf 1667-1720, Kunstsammler, Architekt und Ingenieur. Enthält u.a. S. 59-62: DIe Püntener - Kurze Geschichte des Geschlechts, darunter P. Ambros Püntener. (Historisches Neujahrsblatt, Uri 16 u. 17. Bd., 1. Reihe, Heft 52 und 53).
- Scheller, Peter. Mehrstimmtigen Vertonung des Orinarium Missae durch Schweizer Komponisten. Illustrierenden Material von P. Lukas Helg aus der Musikbibliothek Einsiedeln. (Singen und Musizieren im Gottesdienst 121, 1996, 6-11).
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.