P. Amandus (Leonhard) Keller von Schmerikon
Lebensdaten
Geboren 1650, Profess 1669, Gestorben 1727
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
6. Professen unter Abt Plazidus Reimann 1629-70., Nr. 85
Professbuchnr.
192
Professdatum
1669
Professbuchtext
P. Amandus (Leonhard) Keller von Schmerikon. Sohn des Johann Christoph Keller. Geboren 1650. Profess 4. August 1669. Priester 29. Februar, Primiz 25. März 1676.
P. Amandus kam den 26. Januar 1677 nach Bellenz, wo er Lehrer der untern Klassen wurde. Er kam von dort den 13. September 1687 zur Engelweihe und am folgenden 6. Oktober endgültig heim. Auch hier lehrte er an der Schule, dazu wurde er den 6. November 1693 Kapellmeister und Gesanglehrer für die Knaben. Am 7. Januar 1695 bestellte ihn der Abt zum Konventbeichtvater. Den 26. Juli 1695 verreiste er nach Uznach «in einem gewüssen Geschäft betreffend die Hexereien, so leider noch dermahlen in dem Uznacherland im Schwung seind»205. Am 17. September 1696 ging er mit P. Chrisostomus nach Fischingen zu einer Disputation; von dort gingen sie am 26. September nach Freudenfels, am 27. nach der Reichenau und am 28. nach Schaffhausen. Im Juni 1697 wurde er Pfarrer in Freienbach, doch nur bis zum 13. Oktober 1698. Alsdann musste er den 15. November 1698 als Propst nach Bellenz, von wo er den 15. Februar 1700 zurückberufen wurde. Für kurze Zeit (20. Mai 1700-April 1701) kam er dann als Pfarrer nach Eschenz. Vermutlich war er nachher Subprior und Theologieprofessor. Den 30. April 1704 wurde er Beichtiger in Fahr bis zum 17. April 1705, worauf er wieder nach Bellenz musste. Von dort kam er den 5. März 1708 zurück. Den 5. Juli 1709 wurde er Beichtiger in Fahr, musste aber den 21. April 1711 nochmals nach Bellenz. Schon am 11. September 1711 aber wurde er für den verstorbenen P. Karl als Pfarrer nach Freienbach geschickt, wo er den 7. Oktober 1727 im Alter von 77 Jahren starb206; kurze Zeit (1713) war P. Magnus Hahn für ihn Pfarrer.
P. Amandus kam den 26. Januar 1677 nach Bellenz, wo er Lehrer der untern Klassen wurde. Er kam von dort den 13. September 1687 zur Engelweihe und am folgenden 6. Oktober endgültig heim. Auch hier lehrte er an der Schule, dazu wurde er den 6. November 1693 Kapellmeister und Gesanglehrer für die Knaben. Am 7. Januar 1695 bestellte ihn der Abt zum Konventbeichtvater. Den 26. Juli 1695 verreiste er nach Uznach «in einem gewüssen Geschäft betreffend die Hexereien, so leider noch dermahlen in dem Uznacherland im Schwung seind»205. Am 17. September 1696 ging er mit P. Chrisostomus nach Fischingen zu einer Disputation; von dort gingen sie am 26. September nach Freudenfels, am 27. nach der Reichenau und am 28. nach Schaffhausen. Im Juni 1697 wurde er Pfarrer in Freienbach, doch nur bis zum 13. Oktober 1698. Alsdann musste er den 15. November 1698 als Propst nach Bellenz, von wo er den 15. Februar 1700 zurückberufen wurde. Für kurze Zeit (20. Mai 1700-April 1701) kam er dann als Pfarrer nach Eschenz. Vermutlich war er nachher Subprior und Theologieprofessor. Den 30. April 1704 wurde er Beichtiger in Fahr bis zum 17. April 1705, worauf er wieder nach Bellenz musste. Von dort kam er den 5. März 1708 zurück. Den 5. Juli 1709 wurde er Beichtiger in Fahr, musste aber den 21. April 1711 nochmals nach Bellenz. Schon am 11. September 1711 aber wurde er für den verstorbenen P. Karl als Pfarrer nach Freienbach geschickt, wo er den 7. Oktober 1727 im Alter von 77 Jahren starb206; kurze Zeit (1713) war P. Magnus Hahn für ihn Pfarrer.
Schriften
Schriften:
P. Amandus schrieb die Gedichte P. Gregor Hüssers in Mscr. 1024 (1021).
P. Amandus schrieb die Gedichte P. Gregor Hüssers in Mscr. 1024 (1021).