P. Ildephons (Jodocus Franz) Schmid von Altdorf


Lebensdaten
Geboren 1649, Profess 1666, Gestorben 1708

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
6. Professen unter Abt Plazidus Reimann 1629-70., Nr. 72
Professbuchnr.
179

Professdatum
1666

Professbuchtext
P. Ildephons (Jodocus Franz) Schmid von Altdorf. Geboren 1649. Profess 25. April 1666. Priester 4. September 1672. Primiz 8. September 1672.
P. Ildephons war zuerst Lehrer an der Klosterschule, ehe er den 21. Oktober 1675 Unterpfarrer wurde. Von diesem Amte befreit, wurde er den 30. Oktober 1676 für P. Sigismund Vizekustos. Den 16. Dezember 1678 kam er von diesem Posten weg und wurde für P. Kolumban Praezeptor. Mit Pater Beda ging er den 5. Oktober 1682 zu einer Disputation nach Fischingen. Den 4. November 1685 wurde er von der Schule befreit und nach St. Gerold geschickt, wo er bis zum 26. November 1686 blieb. Dann wurde er den 31. Oktober 1688 Cellerar und am 16. Februar 1691 für P. Beda Pfarrer von Einsiedeln. Den 11. September 1693 kam er als Pfarrer weg und als Vizestatthalter nach Sonnenberg; er hatte hauptsächlich Gachnang zu versehen. Den 1. November 1694 wurde er aus Sonnenberg heimberufen und am 12. November zum Kustos ernannt. Den 7. Januar 1695 und wiederum den 3. Januar 1699 wurde er Konventbeichtvater. Vom 4. bis 28. Oktober 1695 hielt er sich zur Erholung in Bellenz auf; von dort aus besuchte er mit Br. Kaspar Mailand. Den 9. Februar 1696 ging er als Kustos nach Pfäffikon, um dort mit Goldschmied Heinrich Dumeisen von Rapperswil wegen einer neuen Chorampel sich zu besprechen, «weilen Unser Fürst die 2 neben dem marmelsteinenen Althar stehenden Blatten-Leuchter vmb etwas unförmlich achtete»186. Am 14. August 1696 wurde er Küchenmeister. Als solcher liess er gleich den Keller für das Winterkraut erweitern. Am 24. Dezember 1699 gab er den Posten eines Küchenmeisters auf. Er kam den 17. April 1700 nach Freienbach als Gehilfe des Pfarrers, da damals kein Kaplan dort war. Den 23. April konnte er schon wieder nach Hause, um am 29. Mai 1701 sich nach St. Gerold zu begeben, da ihm die Kolik sehr zugesetzt hatte. Er liess «grossen Reuwen hinder sich», da er als Beichtvater sehr beliebt gewesen war. In St. Gerold starb er den 21. Mai 1708 im Alter von 60 Jahren187.