P. Gerhard (Georg) Gyr von Einsiedeln
Lebensdaten
Geboren 1649, Profess 1666, Gestorben 1714
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
6. Professen unter Abt Plazidus Reimann 1629-70., Nr. 70
Professbuchnr.
177
Professdatum
1666
Professbuchtext
P. Gerhard (Georg) Gyr von Einsiedeln. Geboren den 28. Mai 1649 als Sohn des Martin Gyr und der Katharina Ochsner. Profess 25. April 1666. Priester 1. Mai 1672. Primiz 8. Mai 1672.
Vom 17. März 1674 bis zum 13. September 1676 weilte P. Gerhard in St. Gerold, den 18. März 1677 wurde er Unterpfarrer; dazu übernahm er den 11. Juni 1677 das Vestiarium. Am 2. Mai 1680 machte er eine W allfahrt zum sel. Bruder Klaus und am 5. Oktober 1681 ging er als Prediger nach Muotathal zur Profess der Tochter des Sigismund Eberle. Den 28. November 1682 kam er als Beichtiger nach Fahr, von wo aus er am 13. August 1683 Einsiedeln und am 20. August Sachseln besuchte. Den 31. Oktober 1688 kam er aus Fahr zurück, worauf er den 12. Oktober Brüderinstruktor wurde. Am 16. Februar 1691 ernannte ihn der Abt zum Vizezellerar und am folgenden 17. August zum Küchenmeister. Den 3. November 1695 besuchte er ein drittes Mal Sachseln und ging zugleich nach Uri und Unterwalden, um sich «für inskünftigen Advent mit Fischen zu versehen». Am 14. August 1696 wurde er Statthalter in Einsiedeln und den 5. Dezember 1698 solcher in Pfäffikon. Er starb daselbst den 21. Februar 1714, im Alter von 65 Jahren und fand in der Kirche zu Freienbach sein Grab. - Ein Bruder, namens Johann, hatte 1685, den 23. November, ebenfalls ins Kloster eintreten wollen, man wies ihn aber ab. Den 17. Januar 1686 wollte er sodann Kammerdiener werden und bot für seinen lebenslänglichen Unterhalt eine Wiese bei Gross an180.
Vom 17. März 1674 bis zum 13. September 1676 weilte P. Gerhard in St. Gerold, den 18. März 1677 wurde er Unterpfarrer; dazu übernahm er den 11. Juni 1677 das Vestiarium. Am 2. Mai 1680 machte er eine W allfahrt zum sel. Bruder Klaus und am 5. Oktober 1681 ging er als Prediger nach Muotathal zur Profess der Tochter des Sigismund Eberle. Den 28. November 1682 kam er als Beichtiger nach Fahr, von wo aus er am 13. August 1683 Einsiedeln und am 20. August Sachseln besuchte. Den 31. Oktober 1688 kam er aus Fahr zurück, worauf er den 12. Oktober Brüderinstruktor wurde. Am 16. Februar 1691 ernannte ihn der Abt zum Vizezellerar und am folgenden 17. August zum Küchenmeister. Den 3. November 1695 besuchte er ein drittes Mal Sachseln und ging zugleich nach Uri und Unterwalden, um sich «für inskünftigen Advent mit Fischen zu versehen». Am 14. August 1696 wurde er Statthalter in Einsiedeln und den 5. Dezember 1698 solcher in Pfäffikon. Er starb daselbst den 21. Februar 1714, im Alter von 65 Jahren und fand in der Kirche zu Freienbach sein Grab. - Ein Bruder, namens Johann, hatte 1685, den 23. November, ebenfalls ins Kloster eintreten wollen, man wies ihn aber ab. Den 17. Januar 1686 wollte er sodann Kammerdiener werden und bot für seinen lebenslänglichen Unterhalt eine Wiese bei Gross an180.