Br. Leonhard (Sebastian) Dossenbach von Baar
Lebensdaten
Profess 1662, Gestorben 1709
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
6. Professen unter Abt Plazidus Reimann 1629-70., Nr. 58
Professbuchnr.
165
Professdatum
1662
Professbuchtext
Br. Leonhard (Sebastian) Dossenbach von Baar. Er war zuerst Sigrist an der Gnadenkapelle ehe er sich ins Kloster meldete. Profess 21. Januar 1662.
Er fand seine erste Anstellung am sogen. Wechsel, von da kam er den 20. Oktober 1673 als Hofkellerbruder an den Hof. Am 5. Juni 1678 wurde er auf Bitten des Abtes Bonifaz Tschupp nach Pfäfers gesandt; er sollte die Statthalterei Ragaz versehen, während sein Landsmann und Mitbruder, P. Pius Kreuel, Statthalter in Pfäfers war. Doch konnte Br. Leonhard bereits den 19. Mai 1679 zurückkehren. Vermutlich hatte P. Pius, bei dem er vorher schon als Kellerbruder in Pfäffikon weilte, seine Berufung nach Pfäfers bewirkt. Auch später wirkte er wieder in Pfäffikon, wo er den 10. März 1695 schwer erkrankte. Er starb auch in Pfäffikon den 24. Dezember 1709 und wurde in der Kirche auf der Ufnau begraben. Br. Leonhard verstand sich offenbar gut auf das Fassen von Reliquien. So musste er im Juli 1673 nach Bellenz, um dort den Leib der hl. Victoria zu fassen. Ende Juli 1680 bat ihn der Pfarrer von Neuheim, den Leib des hl. Vinzenz zu schmücken. Im August 1700 verehrte er den Klosterfrauen in der Au «Särklein aus zusammengepapptem Papyr, darin underschidliche Heyltümber eingefasst waren»160.
Er fand seine erste Anstellung am sogen. Wechsel, von da kam er den 20. Oktober 1673 als Hofkellerbruder an den Hof. Am 5. Juni 1678 wurde er auf Bitten des Abtes Bonifaz Tschupp nach Pfäfers gesandt; er sollte die Statthalterei Ragaz versehen, während sein Landsmann und Mitbruder, P. Pius Kreuel, Statthalter in Pfäfers war. Doch konnte Br. Leonhard bereits den 19. Mai 1679 zurückkehren. Vermutlich hatte P. Pius, bei dem er vorher schon als Kellerbruder in Pfäffikon weilte, seine Berufung nach Pfäfers bewirkt. Auch später wirkte er wieder in Pfäffikon, wo er den 10. März 1695 schwer erkrankte. Er starb auch in Pfäffikon den 24. Dezember 1709 und wurde in der Kirche auf der Ufnau begraben. Br. Leonhard verstand sich offenbar gut auf das Fassen von Reliquien. So musste er im Juli 1673 nach Bellenz, um dort den Leib der hl. Victoria zu fassen. Ende Juli 1680 bat ihn der Pfarrer von Neuheim, den Leib des hl. Vinzenz zu schmücken. Im August 1700 verehrte er den Klosterfrauen in der Au «Särklein aus zusammengepapptem Papyr, darin underschidliche Heyltümber eingefasst waren»160.