P. Josef Reider von Sursee


Lebensdaten
Profess 1631, Gestorben 1661

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
6. Professen unter Abt Plazidus Reimann 1629-70., Nr. 8
Professbuchnr.
115

Professdatum
1631

Professbuchtext
P. Josef Reider von Sursee. Profess 2. Februar 1631. Priester 2. Juni 1635. Primiz 24. Juni 1635. P. Josef war Kustos, ehe er den 3. Juli 1649 Küchenmeister wurde. Wohl als Kustos lernte er 1649 das Verfahren, weisse Kerzen herzustellen. Auch legte er als solcher ein Verzeichnis über die Reliquien an. Für P. Michael wurde er den 5. Dezember 1653 Statthalter; als solcher erntete er das Lob: «supra modum industrius». Den 3. Sepetmber 1661 sollte er nach Pfäfers gehen, um dort die Ökonomie und das Dekanat zu versehen. Da erkrankte er an Wassersucht und starb den 4. Oktober 1661 an einem Schlaganfalle86.
Schriften
Schriften:
1. Zechenden Büechlin, in welchem die Offnungen und was die Zechenden von Anno 1600 bis aniertzo und forthin in volgendem dem Fürstl. Gottshaus Einsiedlen zuegehörigen Pfarreyen gulten ordenlich begriffen zusammengezogen Anno 1657. 8 °. Unpag. Archiv A. GJ 7.
2. Verzeichnis der Reliquien, das aber verloren gegangen. (Fuit S. Suppellectilis Custos sacrasque reliquias sua industria in pulcherrimum Catalogum et Calendarium conficiens. A.GB 4, S.270.)