P. Franz Schiegg von Appenzell


Lebensdaten
Geboren 1601, Profess 1622, Gestorben 1659

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
5. Professen unter Abt Augustin Hofmann 1600-29., Nr. 31
Professbuchnr.
102

Professdatum
1622

Professbuchtext
P. Franz Schiegg von Appenzell. Geboren 1601. Er wurde den 26. Mai 1617 für das Konvikt und die dritte Klasse Grammatik in Dillingen immatrikuliert. Profess 2. Februar 1622. Priester 20. September 1625. Als Erbe empfing er eine goldene Kette und 150 fl. und nach dem Tode der Mutter nochmals 300 fl.
Seit 1628 treffen wir ihn als Statthalter in Pfäffikon. Als solcher wohnte er 1630, den 3. April, der Huldigung in Reichenburg bei. 1636 lässt er den Schlossgraben ausbessern. Er starb den 8. April 1659 in Pfäffikon und wurde auf der Ufnau begraben, wo sein Grab heute noch in der Kirche zu sehen ist. Anlässlich seines Begräbnisses liess Abt Plazidus durch den Kustos P. Hieronymus Widmer nach den Reliquien des hl. Adelrich forschen, die man auch fand, worauf sie am 16. Mai zunächst in das Stift zurückgebracht wurden, um dann zum Teil wenigstens den 30. September und 1. Oktober 1663 in feierlicher Weise wieder auf die Ufnau gebracht zu werden78.
Schriften
Schriften:
1. Commentarii R. P. Fridolini Rössler in logicam (s.d.). 1621. 8 °. 671 S. Mscr. 904 (927).
2. Zehenden Buoch. Im Namen Gottes angefangen den 16. Julii 1646 durch P. Franz Schieg, Statthalter in Pfäffikon. Stiftsarchiv Einsiedeln A. GJ 8.