P. Wolfgang Müller von Zug


Lebensdaten
Profess 1592, Gestorben 1629

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
4. Professen unter Abt Ulrich Wittwiler 1585-1600., Nr. 9
Professbuchnr.
63

Professdatum
2.2.1592

Professbuchtext
P. Wolfgang Müller von Zug. Profess 2. Februar 1592. Mit Fr. Gregor Zehnder sandte ihn Abt Ulrich 1592 an das Jesuitenkollegium in Luzern, wo sie die Humaniora absolvierten. Der dortige Studienpräfekt, Johannes Radicius, stellte ihnen am 13. November 1593 ein Zeugnis für ihre guten Fortschritte in Latein und Griechisch aus und bemerkte, dass es zu bedauern wäre, wenn die beiden nicht an einer Akademie höhern Studien obliegen könnten. Der Sekretär der marianischen Kongregation bezeugte gleichzeitig ihre musterhaft sittliche und religiöse Aufführung. Im Herbst 1593 sandte wirklich Abt Ulrich die beiden nach Dillingen, wo sie Ende November immatrikuliert wurden. P. Wolfgang kehrte 1598 heim. Er war 1603 und 1604 Propst in Fahr und dann wohl Beichtiger in Münsterlingen ehe er 1610, nach dem Tode des resignierten Abtes Adam Heer, Propst in St. Gerold wurde, wo er 1614 die Huldigung der dortigen Gotteshausleute für Abt Augustin entgegennahm. In diesem Jahre kehrte er heim und wurde wahrscheinlich damals Subprior. Als solcher war er den 13. Februar 1618 bei der Erneuerung des Fahrer Urbars. P. Heinrich Rüssi half er auch einige Zeit in der Verwaltung der Statthalterei Einsiedeln. 1623 wurde er Statthalter in Pfäffikon; als solcher starb er daselbst an einem Schlaganfall, den 20. Januar 1629. Er wurde in Einsiedeln begraben54.