P. Markus Eichhorn von Wil


Lebensdaten
Profess 1585, Gestorben 1611

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
3. Professen unter Abt Adam Heer 1569-85., Nr. 19
Professbuchnr.
54

Professdatum
1585

Professbuchtext
P. Markus Eichhorn von Wil. Profess 1585. Priester 19. September 1598. Er verliess zeitweilig das Kloster und ging nach Italien in Kriegsdienste, kehrte dann aber reuig wieder zurück und tat Busse. Für einige Zeit sandte man ihn nach Fischingen, später wirkte er als Beichtiger in Münsterlingen. Zurückberufen, wurde er 1598 Pfarrer in Oberkirch, dann ca. 1602 Pfarrer von Einsiedeln. Als solcher wirkte er mit grosser Hingabe zur Zeit der Pest, der er am 1. September 1611 selber zum Opfer fiel. Kurz vor seinem Tode sah er sich vor Gottes Gericht gestellt und erklärte nachher, ihm sei nur deshalb von Gott Gnade geworden, weil er als Beichtvater mit den Pönitenten jeweilen so gütig und gnädig gewesen sei51.
Schriften
Schriften:
1. Predigten, meistens in Einsiedeln gehalten, davon einige lateinisch. 4 °. 4 Bände. Mss. Nr. 706-710.
2. Collectanea für Prediger. Fol. Mss. Nr. 800. Darin kommt auch das Elogium B. V. Mariae aus Frowin de oratione Dominica vor (ist zweifelhaft). Das Andenken dieses Mannes verdiente aufgefrischt zu werden, denn seine Predigten haben viele und große Vorzüge. (P. Gall Morel.)
Nachruf
- Aus vergilbten Blättern 6. P. Markus Eichhorn. (Feierstunden 1, 1911).