P. Sigismund Müller von Wil
Lebensdaten
Profess 1582, Gestorben 1613
Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
3. Professen unter Abt Adam Heer 1569-85., Nr. 13
Professbuchnr.
48
Professdatum
2.2.1582
Professbuchtext
P. Sigismund Müller von Wil. Profess 2. Februar 1582. Priester 27. Mai 1589.
Er kam zunächst offenbar zur Aushilfe nach Beinwil, denn laut dem dortigen Archiv war er 1594 Pfarrer in Büsserach. Den 4. August 1595 erscheint er als Propst in Fahr. Den 6. Mai 1601 war er als Grosskeller bei der Huldigung für Abt Augustin in Reichenburg. Seit 1603 war er Statthalter in Pfäffikon, wo er 1607 drei Männedorfer wegen unerlaubtem Rohrschneiden im Winkel strafte. Von Pfäffikon weg kam er wahrscheinlich als Beichtiger nach Münsterlingen, wo er den 10. Mai 1613 starb. Die Nachricht, er sei auch Propst in St. Gerold gewesen, beruht jedenfalls auf einer Verwechslung mit P. Wolfgang Müller44; ebenso scheint die Nachricht, er sei von 1589-94 Pfarrer von Oberkirch gewesen und dann Statthalter von Pfäffikon geworden, unzutreffend zu sein.
Er kam zunächst offenbar zur Aushilfe nach Beinwil, denn laut dem dortigen Archiv war er 1594 Pfarrer in Büsserach. Den 4. August 1595 erscheint er als Propst in Fahr. Den 6. Mai 1601 war er als Grosskeller bei der Huldigung für Abt Augustin in Reichenburg. Seit 1603 war er Statthalter in Pfäffikon, wo er 1607 drei Männedorfer wegen unerlaubtem Rohrschneiden im Winkel strafte. Von Pfäffikon weg kam er wahrscheinlich als Beichtiger nach Münsterlingen, wo er den 10. Mai 1613 starb. Die Nachricht, er sei auch Propst in St. Gerold gewesen, beruht jedenfalls auf einer Verwechslung mit P. Wolfgang Müller44; ebenso scheint die Nachricht, er sei von 1589-94 Pfarrer von Oberkirch gewesen und dann Statthalter von Pfäffikon geworden, unzutreffend zu sein.