P. Andreas Hersch von Aach im Hegau


Lebensdaten
Profess 1559

Personen-ID
Professbuch Band
B
Professbuch Kapitel
2. Professen unter Abt Joachim Eichhorn 1544-69., Nr. 17
Professbuchnr.
26

Professdatum
1559

Professbuchtext
P. Andreas Hersch von Aach im Hegau (Baden). Er war ein Vetter des Dekans Georg Mangold in St. Gallen und des k. Vogtes Joachim Lupfer in Aach. Profess 1559. Priester 17. März 1565. Von 1565 bis 1567 war er Kustos, dann bis 1589 Pfarrer in Oberkirch. Im Jahre 1590 wandten sich die drei Orte, Schwyz, Luzern und Unterwalden an Abt Ulrich wegen Bestellung eines Administrators für das Stift Engelberg. Auch der Bischof von Konstanz forderte den 3. April 1592 dazu auf. Abt Ulrich antwortete ihm am 9. April, dass er bereit sei, P. Andreas zu senden, wenn man die dortigen Religiosen in andere Klöster verteile und dem neuen Abte alle Gewalt gebe. So wurde er denn am 6. September 1592 zum Abte bestellt. Über seine Tätigkeit in Engelberg sagt der Annalist des dortigen Klosters, Straumeyer: «Is non parvam adhibuit sollicitudinem ad bona et jura monasterii redimenda; quaedam praedia alienata recuperavit, alia pecuniis acquisivit, debita quacumque via solvere studuit . . . Severi magnis quam benigni patris famam reliquit; ignorare autem nemo debet, qualis fuerit conditio monasterii et Status familiae, quam regendam susceperat»24.