Albrecht von Bonstetten
Lebensdaten
Personen-ID
Professbuch Band
A
Professbuch Kapitel
VI. Die Mönche des 15. Jahrhunderts., Nr. 7
Professbuchnr.
130
Professbuchtext
Albrecht von Bonstetten. Aus dieser im Kanton Zürich beheimateten Familie waren bereits zwei Mitglieder im Stifte Einsiedeln gewesen, Burkhard von Bonstetten382 und Hermann von Bonstetten, der spätere Abt von St. Gallen383. Alb recht war der Sohn des Kaspar von Bonstetten, Herrn in Uster und der Elisabeth von Sax, einer Schwester der Äbte Rudolf und Gerold. Ins Kloster kam Albrecht wahrscheinlich um 1454 herum, denn dort ist von den jungen Herren die Rede, denen Richard von Falkenstein, wenn sie herangewachsen, Platz machen müsse384. Nach einer Überlieferung begleitete er im März 1464 Abt Gerold auf seiner Italienreise; er soll auch eine, heute freilich verlorene, Beschreibung dieser Reise hinterlassen haben385.
Im Jahre 1465, den 17. August, erfahren wir aus einem Briefe des Zürcher Chorherrn Waidenburg von der Absicht Bonstettens, eine Universität aufzusuchen; Waldenburg gibt ihm Ratschläge über die Studien und den aufzusuchenden Studienort386. Indessen kam Bonstetten noch nicht sogleich dazu, seinen Wunsch zu verwirklichen; den 17. Dezember des Jahres weilte er noch im Stifte, denn mit den drei damals noch lebenden Konventualen nahm er eine Summe Geldes auf387. Doch im folgenden Jahre konnte er an die damals eben neu gegründete Universität Freiburg i. Br. ziehen, wo er im Frühjahr 1466 immatrikuliert wurde388. «Hier studierte er vor allem die sieben freien Künste, eignete sich eine grosse Fertigkeit im lateinischen Briefstile an, und von da wird seine spätere grosse Vorliebe für geographische Studien stammen»389. Möglicherweise knüpfte er hier Beziehungen mit dem Meister E. S. an, der für die grosse Engelweihe von 1466 die berühmten drei Darstellungen schuf. Hier lernte er auch den Reichenauer Mönch und spätern Abt Martin von Weissenburg kennen. Ebenso erwarb er hier die Handschrift 328 mit Schriften Ovids, Aulus Persius, Prudentius und Aeneas Silvius. Bereits für den Winter 1466/67 finden wir Bonstetten in Basel immatrikuliert. Hier war er besonders befreundet mit dem Kanoniker Arnold Truchsess von Wolhusen, der ihn auch aufforderte, nach Italien, an die Quellen des Humanismus zu ziehen; doch dazu kam es zunächst nicht. Von Basel, von wo er die Handschrift 188, kirchenrechtlichen Inhaltes, mitbrachte, musste er zunächst nach Einsiedeln zurück, wo er bereits den 9. März 1469 als Dekan erscheint, obwohl er noch nicht Priester war390. Den 9. Juni 1470 widmete er dem Humanisten Nikolaus von Wyl seine «Poema de iustitiae cetrarumque virtutum exilio». Endlich 1471 ging sein Wunsch, Italien zu sehen, in Erfüllung. Die in Luzern versammelten eidgenössischen Boten gaben ihm den 10. Januar 1471 einen Empfehlungsbrief an Herzog Galeazzo Maria Sforza, da er in Pavia kanonistische Studien betreiben wolle391. Er widmete sich in Pavia vorzüglich theologischen und kanonistischen Studien, trieb daneben aber auch privatim Griechisch. In den sechs Semestern, die er sich hier aufhielt, schloss er eine Reihe von Freundschaften, die für seine Studien wie sein damaliges und künftiges Wirken von Bedeutung waren. Freilich auch in Schulden kam Bonstetten, was bei der damaligen misslichen Lage des Stiftes nicht zum Verwundern ist. Ohne einen akademischen Grad erlangt zu haben, kehrte er im Frühjahr 1474 wieder nach Einsiedeln zurück, wo er bald darauf, jedenfalls vor dem 14. Juni, die Priesterweihe empfing. Mit seinen alten Bekannten unterhielt er einen lebhaften Briefwechsel; neue Freunde gesellten sich dazu392. Herzog Sigmund, dem er 1477 eine Beschreibung der Burgunderkriege widmete, machte ihn zu seinem Hofkaplan. Im Jahre 1479 schrieb er das Leben des sei. Bruder Klaus und seiner Miteremiten (lateinisch und deutsch). Bonstetten hatte am 30. Dezember 1478 selbst den Seligen im Ranft und seinen Genossen Bruder Ulrich aufgesucht. Ebenfalls 1479 erschien auch die Beschreibung der Schweiz, deren lateinische Ausgabe er dem Dogen Giovanni Mocenigo, Sixtus IV. und Ludwig XL von Frankreich widmete; die lateinische und deutsche aber widmete er den Eidgenossen (25. April 1485). Dem Dogen Mocenigo widmete er 1479: «De provisione vacantis ducatus Burgundiae», worin hauptsächlich von der Vermählung des Erzherzogs Maximilian von Österreich mit Maria von Burgund gehandelt wird. Aus dieser Zeit stammt auch die verloren gegangene Schrift: «De aemulo litterarum». Ebenso sind von ihm ein Gebet zum seligen Bernhard von Baden und eine «Passio s. Meginradi heremitae et primi incolae insignis loci Heremitarum», die er 1480 an den König von Frankreich sandte. Im Jahre 1481 schrieb er auf Bitten des Abtes Heinrich Schüchti von Fischingen ein Leben der hl. Ida (lateinisch und deutsch). Die deutsche Legende des hl. Gerold folgte 1484, die er dem Kurfürsten von Sachsen widmete. Dem Stadtrate von Nürnberg übersandte er im gleichen Jahre das Leben des sel. Bruder Klaus. Er wurde wegen seinen Schriften allerdings bei den Eidgenossen verdächtigt, als hätte er ihren Ruhm herabsetzen wollen. Doch rechtfertigte er sich, wie es scheint mit Erfolg, denn am 24. Juni 1487 empfahlen ihn Landammann und Räte zu Schwyz an Schultheiss und Räte von Freiburg i. Ue., denen er einige Schriften übermittelte, wofür er ein Geschenk von 20 Pfund erhielt. Um solche klingende Anerkennung war es dem Humanisten auch zumeist zu tun. Von den erhofften Pfründen wollte ihm freilich keine zufallen. Kaiser Friedrich III. ernannte ihn zwar am 20. Oktober 1482 zum Pfalzgrafen und Hofkaplan; doch war Bonstetten offenbar damit nicht zufrieden, denn am 8. Januar 1491 mussten sich die Eidgenossen für ihn bei Kaiser Maximilian um eine Prälatur oder Pension verwenden. Maximilian ernannte ihn, ähnlich wie sein Vater, den 10. September 1491 zu seinem Hofkaplan und der kaiserliche Vater gab ihm den 24. Januar 1492 das Privileg, 20 Wappenbriefe zu verleihen und den 27. September des gleichen Jahres jenes, je 10 Doktoren und Ritter zu ernennen. Das mochte wenigstens etwas Geld eintragen. Wohl um diese Gunstbezeugungen zu erlangen, hatte er 1491 die Geschichte des Hauses Habsburg geschrieben, deren lateinische Ausgabe er König Karl VIII. von Frankreich widmete, die deutsche aber 1492 Friedrich III. und Herzog Sigmund. Kaiser Friedrich widmete er 1493 auch seine «Septem horae canonicae virgineae matris Mariae». An Maximilian sandte er, kaum dass dieser Kaiser geworden, den 3. Mai 1494 das Schwert, das sein Schwiegervater Karl bei Nancy getragen, und Sporren, die ein Habsburger vor 200 Jahren getragen hatte. Schon 1491 hatte er übrigens auch an Herzog Albrecht und seine Gemahlin nebst einem Bettelbriefe einige seiner Werke und Reliquien gesandt. Albrecht empfahl ihn dafür dem König von Frankreich und Erzherzog Philipp von Österreich. Papst Innozenz VIII. verlieh ihm durch den Kardinal Ascanius zur hl. Anastasia, den Bruder des Herzogs von Mailand, einige Privilegien. Bei König Mathias Corvinus von Ungarn resp. dessen Nachfolger Ladislaus suchte er 1492 Ansprüche auf eine rückständige Pension von 700 Gulden geltend zu machen, wozu Bern seine Hilfe bot. Wahrscheinlich hatte Mathias Corvinus Bonstettens Hilfe in der Heiratsangelegenheit seines Sohnes Johannes Corvinus mit Bianca Sforza von Mailand nachgesucht; die diesbezüglichen Verhandlungen aber hatten sich zerschlagen und ob Bonstetten etwas bekam, ist fraglich. Jedenfalls erneuerte Bonstetten um 1492 seine Beziehungen zu den Sforza.
Bei Hans Mayr in Nürnberg liess Bonstetten 1494 die deutsche St. Meinradslegende mit der verdeutschten Engelweihbulle Leo VIII., der Engelweihlegende und einem Gebete zur Muttergottes drucken. Im gleichen Jahre erschien bei Hans Reger in Ulm die Schrift «Von der loblichen Stiftung des hochwirdigen Gotzhus Ainsideln vnser lieben Frowen». Möglicherweise steht Bonstetten auch in Beziehung zu der 1496 bei Hans Furter in Basel erschienenen «Passio sancti Meynrhadi», die um diese Zeit ebendaselbst auch deutsch erschien. Zu Ehren des Herzog Eberhard im Barte von Württemberg liess er 1495 das Büchlein Alexanders des Grossen über Indien nach einer Handschrift (Nummer 323) der Stiftsbibliothek drucken. Als Kaiser Max 1498 in Freiburg i. Br. weilte, suchte ihn Bonstetten daselbst auf und erlangte von ihm die Bestätigung als Hofkaplan, ferner wurde er zum Doktor beider Rechte ernannt und erhielt statt des bisherigen Rechtes, zehn Ritter ernennen zu dürfen, jenes, zehn Doktoren beider Rechte, der freien Künste und der Medizin, ernennen zu können. Da die Mutter Bonstettens einen nicht ebenbürtigen Ahnen gehabt (der kein geborener Herr gewesen), so musste der Kaiser auch diesen Makel tilgen; ein gleiches geschah auch für Barnabas von Mosax.
Der heraufziehende Schwabenkrieg liess für Bonstetten einen Aufenthalt in der Schweiz nicht mehr ratsam erscheinen; so musste sich einerseits der Erzbischof Bertold von Mainz, Kanzler des Reiches, beim Abte von Fulda um eine Propstei oder Prälatur im Reiche umsehen393, anderseits ging Bonstetten die eidgenössischen Boten um Empfehlungsbriefe an den päpstlichen Legaten und den Herzog in Bayern an. Im Sommer 1501 ist Bonstetten im Prämonstratenserstift Wilten, das auf seine Verwendung hin Abt und Konvent von Einsiedeln die «Communicatio bonorum operum» verlieh. Vom Kardinallegaten Raimund von Peraudi, Bischof von Gurk, den er dort traf, erlangte er für sich und eine Reihe anderer Personen das Privileg, sich einen beliebigen Beichtvater wählen zu dürfen, der ihnen einmal im Leben und im Augenblicke des Todes einen vollkommenen Ablass gewähren könne394. Auch für die Wallfahrt erlangte er vom gleichen Legaten einen Ablass und für Priester ein Brevierprivileg. Wie lange Bonstetten in Wilten weilte, ist nicht zu ersehen, jedenfalls ging sein Herzenswunsch nach einer Pfründe nicht in Erfüllung, denn es verlautet nirgends etwas davon.
In Einsiedeln, wo er 1470 als erster Kapitular der damals gegründeten St. Meinradsbruderschaft beigetreten war, half er einen Anstand zwischen dem Leutpriester Bertold Fer und den Waldleuten wegen dem Zehnten beilegen395; ebenso half er den 12. April 1500 mit, einen Streit wegen der Pfründe in Männedorf zu vermitteln396. In den Jahren 1501 und 1502 hatte er selber einen Prozess mit einem Buchdrucker in Memmingen, Albrecht Kune, der sich verpflichtet hatte, die österreichische Geschichte zu drucken, aber seiner Verpflichtung nicht nachkam. Jedenfalls erreichte Bonstetten sein Ziel nicht, denn dieses Werk blieb noch lange ungedruckt. Gegen Ende seines Lebens soll sich, einer freilich spätern Überlieferung nach, Bonstetten mit einer Herausgabe der Werke der Kirchenväter befasst haben397.
Merkwürdigerweise erfahren wir über das Ende dieses Mannes nichts. Sicher ist nur, dass er vor dem 11. Januar 1505 gestorben sein muss, denn dort war nur mehr Baptist von Mosax als Mönch da.
Büchi, der Biograph Bonstettens, urteilt über ihn also: «Mit Albrecht von Bonstetten ist eine ungemein merkwürdige, von den Zeitgenossen weit mehr als von der Nachwelt gefeierte, hochangesehene Persönlichkeit ins Grab gesunken; keine tiefen Spuren bezeichnen sein Wirken, das trotzdem für seine Zeit nicht gering anzuschlagen ist. Wenn er als Humanist vieles, zum Teil ganz treffliches geschrieben, so wurden seine W erke, die Legenden ausgenommen, grossen Kreisen nicht zugänglich, niemals volkstümlich. Es liegt der Grund dafür zum Teil in ihrem eigenartigen, nur auf den Geschmack humanistisch Gebildeter berechneten Charakter, zum grössern Teil in den Verhältnissen seiner Zeit. Alle tragen das äussere Gepräge des Humanismus, deswegen auch seine Fehler und Einsichtigkeiten : «neu, ungewohnt, oft gar gelehrt, voll klassischer Sentenzen und mythologischer Anspielungen vermögen sie nie in die für solche Kost nicht empfänglichen Massen zu dringen»398. Und A. Schulte nennt ihn «die letzte Blüte des alten, freiherrlichen Mönchtums, das in den letzten Jahrhunderten — am wenigsten in Einsiedeln — weit von den Pfaden geistigen und geistlichen Lebens abgekommen war»399.
Im Jahre 1465, den 17. August, erfahren wir aus einem Briefe des Zürcher Chorherrn Waidenburg von der Absicht Bonstettens, eine Universität aufzusuchen; Waldenburg gibt ihm Ratschläge über die Studien und den aufzusuchenden Studienort386. Indessen kam Bonstetten noch nicht sogleich dazu, seinen Wunsch zu verwirklichen; den 17. Dezember des Jahres weilte er noch im Stifte, denn mit den drei damals noch lebenden Konventualen nahm er eine Summe Geldes auf387. Doch im folgenden Jahre konnte er an die damals eben neu gegründete Universität Freiburg i. Br. ziehen, wo er im Frühjahr 1466 immatrikuliert wurde388. «Hier studierte er vor allem die sieben freien Künste, eignete sich eine grosse Fertigkeit im lateinischen Briefstile an, und von da wird seine spätere grosse Vorliebe für geographische Studien stammen»389. Möglicherweise knüpfte er hier Beziehungen mit dem Meister E. S. an, der für die grosse Engelweihe von 1466 die berühmten drei Darstellungen schuf. Hier lernte er auch den Reichenauer Mönch und spätern Abt Martin von Weissenburg kennen. Ebenso erwarb er hier die Handschrift 328 mit Schriften Ovids, Aulus Persius, Prudentius und Aeneas Silvius. Bereits für den Winter 1466/67 finden wir Bonstetten in Basel immatrikuliert. Hier war er besonders befreundet mit dem Kanoniker Arnold Truchsess von Wolhusen, der ihn auch aufforderte, nach Italien, an die Quellen des Humanismus zu ziehen; doch dazu kam es zunächst nicht. Von Basel, von wo er die Handschrift 188, kirchenrechtlichen Inhaltes, mitbrachte, musste er zunächst nach Einsiedeln zurück, wo er bereits den 9. März 1469 als Dekan erscheint, obwohl er noch nicht Priester war390. Den 9. Juni 1470 widmete er dem Humanisten Nikolaus von Wyl seine «Poema de iustitiae cetrarumque virtutum exilio». Endlich 1471 ging sein Wunsch, Italien zu sehen, in Erfüllung. Die in Luzern versammelten eidgenössischen Boten gaben ihm den 10. Januar 1471 einen Empfehlungsbrief an Herzog Galeazzo Maria Sforza, da er in Pavia kanonistische Studien betreiben wolle391. Er widmete sich in Pavia vorzüglich theologischen und kanonistischen Studien, trieb daneben aber auch privatim Griechisch. In den sechs Semestern, die er sich hier aufhielt, schloss er eine Reihe von Freundschaften, die für seine Studien wie sein damaliges und künftiges Wirken von Bedeutung waren. Freilich auch in Schulden kam Bonstetten, was bei der damaligen misslichen Lage des Stiftes nicht zum Verwundern ist. Ohne einen akademischen Grad erlangt zu haben, kehrte er im Frühjahr 1474 wieder nach Einsiedeln zurück, wo er bald darauf, jedenfalls vor dem 14. Juni, die Priesterweihe empfing. Mit seinen alten Bekannten unterhielt er einen lebhaften Briefwechsel; neue Freunde gesellten sich dazu392. Herzog Sigmund, dem er 1477 eine Beschreibung der Burgunderkriege widmete, machte ihn zu seinem Hofkaplan. Im Jahre 1479 schrieb er das Leben des sei. Bruder Klaus und seiner Miteremiten (lateinisch und deutsch). Bonstetten hatte am 30. Dezember 1478 selbst den Seligen im Ranft und seinen Genossen Bruder Ulrich aufgesucht. Ebenfalls 1479 erschien auch die Beschreibung der Schweiz, deren lateinische Ausgabe er dem Dogen Giovanni Mocenigo, Sixtus IV. und Ludwig XL von Frankreich widmete; die lateinische und deutsche aber widmete er den Eidgenossen (25. April 1485). Dem Dogen Mocenigo widmete er 1479: «De provisione vacantis ducatus Burgundiae», worin hauptsächlich von der Vermählung des Erzherzogs Maximilian von Österreich mit Maria von Burgund gehandelt wird. Aus dieser Zeit stammt auch die verloren gegangene Schrift: «De aemulo litterarum». Ebenso sind von ihm ein Gebet zum seligen Bernhard von Baden und eine «Passio s. Meginradi heremitae et primi incolae insignis loci Heremitarum», die er 1480 an den König von Frankreich sandte. Im Jahre 1481 schrieb er auf Bitten des Abtes Heinrich Schüchti von Fischingen ein Leben der hl. Ida (lateinisch und deutsch). Die deutsche Legende des hl. Gerold folgte 1484, die er dem Kurfürsten von Sachsen widmete. Dem Stadtrate von Nürnberg übersandte er im gleichen Jahre das Leben des sel. Bruder Klaus. Er wurde wegen seinen Schriften allerdings bei den Eidgenossen verdächtigt, als hätte er ihren Ruhm herabsetzen wollen. Doch rechtfertigte er sich, wie es scheint mit Erfolg, denn am 24. Juni 1487 empfahlen ihn Landammann und Räte zu Schwyz an Schultheiss und Räte von Freiburg i. Ue., denen er einige Schriften übermittelte, wofür er ein Geschenk von 20 Pfund erhielt. Um solche klingende Anerkennung war es dem Humanisten auch zumeist zu tun. Von den erhofften Pfründen wollte ihm freilich keine zufallen. Kaiser Friedrich III. ernannte ihn zwar am 20. Oktober 1482 zum Pfalzgrafen und Hofkaplan; doch war Bonstetten offenbar damit nicht zufrieden, denn am 8. Januar 1491 mussten sich die Eidgenossen für ihn bei Kaiser Maximilian um eine Prälatur oder Pension verwenden. Maximilian ernannte ihn, ähnlich wie sein Vater, den 10. September 1491 zu seinem Hofkaplan und der kaiserliche Vater gab ihm den 24. Januar 1492 das Privileg, 20 Wappenbriefe zu verleihen und den 27. September des gleichen Jahres jenes, je 10 Doktoren und Ritter zu ernennen. Das mochte wenigstens etwas Geld eintragen. Wohl um diese Gunstbezeugungen zu erlangen, hatte er 1491 die Geschichte des Hauses Habsburg geschrieben, deren lateinische Ausgabe er König Karl VIII. von Frankreich widmete, die deutsche aber 1492 Friedrich III. und Herzog Sigmund. Kaiser Friedrich widmete er 1493 auch seine «Septem horae canonicae virgineae matris Mariae». An Maximilian sandte er, kaum dass dieser Kaiser geworden, den 3. Mai 1494 das Schwert, das sein Schwiegervater Karl bei Nancy getragen, und Sporren, die ein Habsburger vor 200 Jahren getragen hatte. Schon 1491 hatte er übrigens auch an Herzog Albrecht und seine Gemahlin nebst einem Bettelbriefe einige seiner Werke und Reliquien gesandt. Albrecht empfahl ihn dafür dem König von Frankreich und Erzherzog Philipp von Österreich. Papst Innozenz VIII. verlieh ihm durch den Kardinal Ascanius zur hl. Anastasia, den Bruder des Herzogs von Mailand, einige Privilegien. Bei König Mathias Corvinus von Ungarn resp. dessen Nachfolger Ladislaus suchte er 1492 Ansprüche auf eine rückständige Pension von 700 Gulden geltend zu machen, wozu Bern seine Hilfe bot. Wahrscheinlich hatte Mathias Corvinus Bonstettens Hilfe in der Heiratsangelegenheit seines Sohnes Johannes Corvinus mit Bianca Sforza von Mailand nachgesucht; die diesbezüglichen Verhandlungen aber hatten sich zerschlagen und ob Bonstetten etwas bekam, ist fraglich. Jedenfalls erneuerte Bonstetten um 1492 seine Beziehungen zu den Sforza.
Bei Hans Mayr in Nürnberg liess Bonstetten 1494 die deutsche St. Meinradslegende mit der verdeutschten Engelweihbulle Leo VIII., der Engelweihlegende und einem Gebete zur Muttergottes drucken. Im gleichen Jahre erschien bei Hans Reger in Ulm die Schrift «Von der loblichen Stiftung des hochwirdigen Gotzhus Ainsideln vnser lieben Frowen». Möglicherweise steht Bonstetten auch in Beziehung zu der 1496 bei Hans Furter in Basel erschienenen «Passio sancti Meynrhadi», die um diese Zeit ebendaselbst auch deutsch erschien. Zu Ehren des Herzog Eberhard im Barte von Württemberg liess er 1495 das Büchlein Alexanders des Grossen über Indien nach einer Handschrift (Nummer 323) der Stiftsbibliothek drucken. Als Kaiser Max 1498 in Freiburg i. Br. weilte, suchte ihn Bonstetten daselbst auf und erlangte von ihm die Bestätigung als Hofkaplan, ferner wurde er zum Doktor beider Rechte ernannt und erhielt statt des bisherigen Rechtes, zehn Ritter ernennen zu dürfen, jenes, zehn Doktoren beider Rechte, der freien Künste und der Medizin, ernennen zu können. Da die Mutter Bonstettens einen nicht ebenbürtigen Ahnen gehabt (der kein geborener Herr gewesen), so musste der Kaiser auch diesen Makel tilgen; ein gleiches geschah auch für Barnabas von Mosax.
Der heraufziehende Schwabenkrieg liess für Bonstetten einen Aufenthalt in der Schweiz nicht mehr ratsam erscheinen; so musste sich einerseits der Erzbischof Bertold von Mainz, Kanzler des Reiches, beim Abte von Fulda um eine Propstei oder Prälatur im Reiche umsehen393, anderseits ging Bonstetten die eidgenössischen Boten um Empfehlungsbriefe an den päpstlichen Legaten und den Herzog in Bayern an. Im Sommer 1501 ist Bonstetten im Prämonstratenserstift Wilten, das auf seine Verwendung hin Abt und Konvent von Einsiedeln die «Communicatio bonorum operum» verlieh. Vom Kardinallegaten Raimund von Peraudi, Bischof von Gurk, den er dort traf, erlangte er für sich und eine Reihe anderer Personen das Privileg, sich einen beliebigen Beichtvater wählen zu dürfen, der ihnen einmal im Leben und im Augenblicke des Todes einen vollkommenen Ablass gewähren könne394. Auch für die Wallfahrt erlangte er vom gleichen Legaten einen Ablass und für Priester ein Brevierprivileg. Wie lange Bonstetten in Wilten weilte, ist nicht zu ersehen, jedenfalls ging sein Herzenswunsch nach einer Pfründe nicht in Erfüllung, denn es verlautet nirgends etwas davon.
In Einsiedeln, wo er 1470 als erster Kapitular der damals gegründeten St. Meinradsbruderschaft beigetreten war, half er einen Anstand zwischen dem Leutpriester Bertold Fer und den Waldleuten wegen dem Zehnten beilegen395; ebenso half er den 12. April 1500 mit, einen Streit wegen der Pfründe in Männedorf zu vermitteln396. In den Jahren 1501 und 1502 hatte er selber einen Prozess mit einem Buchdrucker in Memmingen, Albrecht Kune, der sich verpflichtet hatte, die österreichische Geschichte zu drucken, aber seiner Verpflichtung nicht nachkam. Jedenfalls erreichte Bonstetten sein Ziel nicht, denn dieses Werk blieb noch lange ungedruckt. Gegen Ende seines Lebens soll sich, einer freilich spätern Überlieferung nach, Bonstetten mit einer Herausgabe der Werke der Kirchenväter befasst haben397.
Merkwürdigerweise erfahren wir über das Ende dieses Mannes nichts. Sicher ist nur, dass er vor dem 11. Januar 1505 gestorben sein muss, denn dort war nur mehr Baptist von Mosax als Mönch da.
Büchi, der Biograph Bonstettens, urteilt über ihn also: «Mit Albrecht von Bonstetten ist eine ungemein merkwürdige, von den Zeitgenossen weit mehr als von der Nachwelt gefeierte, hochangesehene Persönlichkeit ins Grab gesunken; keine tiefen Spuren bezeichnen sein Wirken, das trotzdem für seine Zeit nicht gering anzuschlagen ist. Wenn er als Humanist vieles, zum Teil ganz treffliches geschrieben, so wurden seine W erke, die Legenden ausgenommen, grossen Kreisen nicht zugänglich, niemals volkstümlich. Es liegt der Grund dafür zum Teil in ihrem eigenartigen, nur auf den Geschmack humanistisch Gebildeter berechneten Charakter, zum grössern Teil in den Verhältnissen seiner Zeit. Alle tragen das äussere Gepräge des Humanismus, deswegen auch seine Fehler und Einsichtigkeiten : «neu, ungewohnt, oft gar gelehrt, voll klassischer Sentenzen und mythologischer Anspielungen vermögen sie nie in die für solche Kost nicht empfänglichen Massen zu dringen»398. Und A. Schulte nennt ihn «die letzte Blüte des alten, freiherrlichen Mönchtums, das in den letzten Jahrhunderten — am wenigsten in Einsiedeln — weit von den Pfaden geistigen und geistlichen Lebens abgekommen war»399.
Schriften
Schriften (nach Büchi, A. v. Bonstetten, S. 125/26) :
a) Ungedruckte:
1. Poema de justiciae ceterarumque virtutum exilio.
Manuscript der Stuttgarter Bibliothek. Cod. Nr. 47. 4 0.
Bl. 92 a bis 101 b. Vom Juni 1470.
2. Der Obertütschheit Eidgenosschaft Beschribung. Manuscript der Staatsbibliothek München. Cod. lat. 4006.
Fol. 18%u201431. April 1485.
3. Passio S. Meginradi. Manuscript der Nationalbibliothek Paris. Nr. 4789. Von 1481.
4. Varia de origine, rebus et gestis monasterii loci Heremitarum. Manuscript der Nationalbibliothek Paris. Nummer 4789. Von 1481.
5. Deutsche, der Äbtissin von Magdenau gewidmete Übersetzung der Vita divae Iddae von 1486. Wo?
6. Deutsche Übersetzung der «Historia domus Austrie».
Manuscript der Wiener Staatsbibliothek. Cod. Nr. 13652.
7. Der Bericht des Einsiedler Dekans Albrecht von Bonstetten über seinen Besuch bei Bruder Klaus am 31. Dezember 1478 aus dem Lateinischen übersetzt von Konrad Kunz. (Schweizerische Rundschau 22, 1922).
8. Due visite a Nicolao di Flue descritte da Giovanni Valdheim e Alberto di Bonstetten. Documenti storici tradotti illustrati e publicati da Alfonso Codaghengo. Lugano, Tipografia di Sant' Agostino, 1918.
9. Incipit prologus in hystoriam fratris Nicolai de Rupe heremite Underwaldensis et conmilitonis sui. Voored in das Leben Bruder Niclausen und sines Mitheremiten. In: Durrer, Robert. Bruder Klaus. Die ältesten Quellen über den seligen Nikolaus von Flüe, sein Leben und seinen Einfluss. Gesammelt und erläutert und im Auftrage der h. Regierung des Kantons Unterwalden ob dem Kernwald auf die fünfhundertste Wiederkehr seiner Geburt hrg. v. Robert Durrer.
10. Vorrede für das Leben Bruder Niklausens und seines Miteremiten. Mit Einleitung. Beides nach Durrer, Robert: Bruder Klaus etc. Sarnen, Ehrli, 1917-1921. In: Durrer Werner. Dokumente über Bruder Klaus. Luzern, Rex-Verlag, 1947.
b) Gedruckte:
1. Sannt Meinratz Leben. 1494 bei Hans Meyr in Nürnberg. 4 0. mit Holzschnitten. (Siehe Benziger, Buchgewerbe.)
2. Von der loblichen Stifftung des hochwirdigen Gotzhus Ainsideln. Gedruckt von Hanssen Reger zu Ulme. 29. Juli 1494.
3. Vita divae Iddae. Gedruckt im November 1481. Abt Heinrich von Fischingen zugeeignet.
4. Septem horae canonice virginee matris Marie. Gedruckt im Juli 1493. Münchner Staatsbibliothek Inc. s. a. 45.
%u2014 Basel, Universitätsbibliothek A. IX. 34.
5. Legende von St. Gerold. Gedruckt in Wittwiler, Histori vom Leben und Sterben des heil. Einsiedeis und Martyrers St. Meinrads. Freyburg. Gemperlin. 1577 und 1587.
6. Historia domus Austrie. April 1491. Unvollständig und fehlerhaft abgedruckt bei Marian Fidler, Austria sacra.
II.Theil, I.Band, S. 90%u2014180. Wien 1782.
7. Germanica praelia Karoli quondam Burgundiae ducis et finis ejus. März 1477. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte. Band XIII. 1862. S. 283%u2014298.
8. Die tütschen stritt Karoli ettwan hertzogen zu Burgund und sin ende. April 1477. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte. Band XIII. S. 299%u2014316.
9. Historia fratris Nicolai de rupe heremite Unterwaldensis. Januar 1479. Abgedruckt in Geschichtsfreund XVIII.
1862. S. 18%u201427.
10. Das Leben Bruder Niklausen. Mai 1485. Abgedruckt in Geschichtsfreund XVIII. S. 27%u201434.
11. Superioris Germanie confederacionis descriptio.
Febr. 1479. Abgedruckt in den Mitteilungen der antiquarischen Gesellschaft Zürich. 1846/47. Band III. S. 93%u2014105.
12. Provisio vacantis ducatus Burgundie. März 1479. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte XIII. S. 319 bis 324, und bei Chmel, Monumenta Habsburgica. I. Teil.
13. Charakteristik der alten Eidgenossen. In: Superioris Germaniae confoederationis descriptio 1479. Nach der Ausgabe von Albert Büchi. (Alte und Neue Welt 71, 1937).
III. Band. S. 157%u2014161.
c) Verlorene:
1. De emulo litterarum. Vor August 1479 verfaßt.
2. Oratio beati Bernhardi marchionis Badensis. Vor April 1480 geschrieben.
3. Reise Abt Gerolds nach Italien (fraglich).
Über ihn:
1. Alberti de Bonstetten Descriptio Helvetiae. Geogr. Karte. (Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich Bd. 3, 1846/47).
a) Ungedruckte:
1. Poema de justiciae ceterarumque virtutum exilio.
Manuscript der Stuttgarter Bibliothek. Cod. Nr. 47. 4 0.
Bl. 92 a bis 101 b. Vom Juni 1470.
2. Der Obertütschheit Eidgenosschaft Beschribung. Manuscript der Staatsbibliothek München. Cod. lat. 4006.
Fol. 18%u201431. April 1485.
3. Passio S. Meginradi. Manuscript der Nationalbibliothek Paris. Nr. 4789. Von 1481.
4. Varia de origine, rebus et gestis monasterii loci Heremitarum. Manuscript der Nationalbibliothek Paris. Nummer 4789. Von 1481.
5. Deutsche, der Äbtissin von Magdenau gewidmete Übersetzung der Vita divae Iddae von 1486. Wo?
6. Deutsche Übersetzung der «Historia domus Austrie».
Manuscript der Wiener Staatsbibliothek. Cod. Nr. 13652.
7. Der Bericht des Einsiedler Dekans Albrecht von Bonstetten über seinen Besuch bei Bruder Klaus am 31. Dezember 1478 aus dem Lateinischen übersetzt von Konrad Kunz. (Schweizerische Rundschau 22, 1922).
8. Due visite a Nicolao di Flue descritte da Giovanni Valdheim e Alberto di Bonstetten. Documenti storici tradotti illustrati e publicati da Alfonso Codaghengo. Lugano, Tipografia di Sant' Agostino, 1918.
9. Incipit prologus in hystoriam fratris Nicolai de Rupe heremite Underwaldensis et conmilitonis sui. Voored in das Leben Bruder Niclausen und sines Mitheremiten. In: Durrer, Robert. Bruder Klaus. Die ältesten Quellen über den seligen Nikolaus von Flüe, sein Leben und seinen Einfluss. Gesammelt und erläutert und im Auftrage der h. Regierung des Kantons Unterwalden ob dem Kernwald auf die fünfhundertste Wiederkehr seiner Geburt hrg. v. Robert Durrer.
10. Vorrede für das Leben Bruder Niklausens und seines Miteremiten. Mit Einleitung. Beides nach Durrer, Robert: Bruder Klaus etc. Sarnen, Ehrli, 1917-1921. In: Durrer Werner. Dokumente über Bruder Klaus. Luzern, Rex-Verlag, 1947.
b) Gedruckte:
1. Sannt Meinratz Leben. 1494 bei Hans Meyr in Nürnberg. 4 0. mit Holzschnitten. (Siehe Benziger, Buchgewerbe.)
2. Von der loblichen Stifftung des hochwirdigen Gotzhus Ainsideln. Gedruckt von Hanssen Reger zu Ulme. 29. Juli 1494.
3. Vita divae Iddae. Gedruckt im November 1481. Abt Heinrich von Fischingen zugeeignet.
4. Septem horae canonice virginee matris Marie. Gedruckt im Juli 1493. Münchner Staatsbibliothek Inc. s. a. 45.
%u2014 Basel, Universitätsbibliothek A. IX. 34.
5. Legende von St. Gerold. Gedruckt in Wittwiler, Histori vom Leben und Sterben des heil. Einsiedeis und Martyrers St. Meinrads. Freyburg. Gemperlin. 1577 und 1587.
6. Historia domus Austrie. April 1491. Unvollständig und fehlerhaft abgedruckt bei Marian Fidler, Austria sacra.
II.Theil, I.Band, S. 90%u2014180. Wien 1782.
7. Germanica praelia Karoli quondam Burgundiae ducis et finis ejus. März 1477. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte. Band XIII. 1862. S. 283%u2014298.
8. Die tütschen stritt Karoli ettwan hertzogen zu Burgund und sin ende. April 1477. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte. Band XIII. S. 299%u2014316.
9. Historia fratris Nicolai de rupe heremite Unterwaldensis. Januar 1479. Abgedruckt in Geschichtsfreund XVIII.
1862. S. 18%u201427.
10. Das Leben Bruder Niklausen. Mai 1485. Abgedruckt in Geschichtsfreund XVIII. S. 27%u201434.
11. Superioris Germanie confederacionis descriptio.
Febr. 1479. Abgedruckt in den Mitteilungen der antiquarischen Gesellschaft Zürich. 1846/47. Band III. S. 93%u2014105.
12. Provisio vacantis ducatus Burgundie. März 1479. Abgedruckt in Archiv für Schweizer Geschichte XIII. S. 319 bis 324, und bei Chmel, Monumenta Habsburgica. I. Teil.
13. Charakteristik der alten Eidgenossen. In: Superioris Germaniae confoederationis descriptio 1479. Nach der Ausgabe von Albert Büchi. (Alte und Neue Welt 71, 1937).
III. Band. S. 157%u2014161.
c) Verlorene:
1. De emulo litterarum. Vor August 1479 verfaßt.
2. Oratio beati Bernhardi marchionis Badensis. Vor April 1480 geschrieben.
3. Reise Abt Gerolds nach Italien (fraglich).
Über ihn:
1. Alberti de Bonstetten Descriptio Helvetiae. Geogr. Karte. (Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich Bd. 3, 1846/47).
Quellen Professbuch
- Alberts von Bonstetten Nachrichten von der Eydsgenossenschaft [Eydsgenosschaft] vom Jahr 1481. Auszug mit Kritik aus dem Werk, das Bonstetten Ludwig XI. widmete. (Schweizerisches Museum. Zürich , Orell, Gessner, Füssli und Comp. 1783, Bd. 2).
- Amschwand, Rupert. Albrecht von Bonstetten und Johannes Trithemius: zwei zeitgenössische Benediktiner über Bruder Klaus: abgeänderte Fassung. In: Sarner Kollegi Chronik 47, 1985, Nr. 4.
- Amschwand, Rupert. Br. Klaus. Ergänzungband zum Quellwerk von Robert Durrer. Hrsg. v.d. Regierung des Kantons Unterwalden ob dem Wald zum 500. Todestag v. Bruder Klaus 1987. Sarnen: Kantonsregierung 1987.
- Bänziger, Paul. Beiträge zur Geschichte der Spätscholastik und des Frühhumanismus in der Schweiz. Zürich, Leeann, 1945. Schweizer Studien zur Geschichtswissenschaft, NF 4.
- Benziger, Carl. Inkunabeldrucke der Friedrich Riederschen Offizin in Freiburg i. Br. Albrecht v. Bonstetten. (Zentralblatt für Bibliothekswesen 31, 1914).
- Besomi, Ottavio. Codici petrarcheschi nelle bibliotheche svizzere. Einsiedeln, Stiftsbibliothek. Albrecht v. Bonstetten als Besitzer. (Italia medioevale e umanistica. Editrice Antenore, Padva, 8, 1965).
- Büchi, Albert. Die ältesten Beschreibungen der Schweiz. Albrecht v. Bonstetten. (Schweizer Rundschau 4).
- Büchi, Albert. Bonstetten, Albrecht von. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Freiburg, Herder. 2. Bd., 1931.
- Büchi, Albert. Bonstetten, Albrecht von. In: Hist.-Biogr. Lexikon der Schweiz. Neuenburg, Administration des HBLS, 1924.
- Büchi, Albert. Gründung und Anfänge der Universität Freiburg i.Ue. Erinnerungen und Dokumente. Im Auftr. v. Beatrix Müller-Büchi aus d. Nachlass hrsg. v. Iso Baumer-Müller. Freiburg i.Ue.: Universitätsverlag 1987. Einsiedeln.
- Büchi, Albert. Kleinere Mitteilungen: I. Albrecht von Bonstetten und der Rat von Freiburg. (Freiburger Geschichtsblätter 3, 1896).
- Diener, Ernst. Ein 11. Wappenbrief Albrechts von Bonstetten. (Arch. hérald. suisse 15, 1901). Schweizergeschichte Repertorium III, Nr. 2926,
- Fabricius, Johannes Albertus. Bibliotheca Latina Mediae et Infimae Aetatis. Florentiae typ. Thomae Baracchi et F., tomus I., 1858.
- Hemleben, Johannes. Nikolaus von Flüe. Der Heilige der Schweiz. Frauefeld, Stuttgart, Huber, 1977.
- Henggeler, Rudolf. Albrecht von Bonstetten. In: Grosse Schweizer. Hunderzehn Bildnisse zur eidgenössischen Geschichte und Kultur. Mit einer Einleitung von Max Huber. Unter Mitarbeit von Gerold Ermatinger und Ernst Winkler herausgegeben von Martin Hürlimann. Zürich, Atlantis, 1938.
- Henggeler, Rudolf. Zum 500. Geburtstage des berühmten Dekans von Einsiedeln. (Alte und Neue Welt 78, 1943/44).
- Ischer, Theophil. Die ältesten Karten der Eidgenossenschaft. Bern, Schweizer Bibliophilen Gesellschaft, 1945.
- Kern, Leo M. Die Ida von Toggenburg - Legende. Wahrheit und Dichtung. Frauenfeld, Huber, 1927.
- Liebenau, Theodor von. Drei der älteren Berichte über die Schlacht von Sempach (darunter der von Bonstetten?). (Kath. SchwBll. 20, 1904).
- Rüegg, Joseph Ferdinand. Heinrich Gundelfingen. Ein Beitrag zur Geschichte des Deutschen Frühhumanismus und zur Lösung der Frage über die ursprüngliche Königsfelderchronik. Freiburg i.Ue.: Verlag der Universitätsbuchhandlung 1910.
- Salzgeber, Joachim. Albrecht von Bonstestte, ein bedeutnder Humanist, Geograph und Genealog. In: 775-1975. Neue Beiträge zur Geschichte von Uster. Gesammelt anlässlich der Zwölfhundertjahrfeier durch die Paul-Kläui-Bibliothek in Uster. Uster, Eugen Weilenmann 1976.
- Schmid, Bruno. Wenn die Tugenden ihr nest verlassen: Albrecht von Bonstetten. Uster als Stadt der Bildung I. (Der Zürcher Oberländer. Wetzikon. 7.10.1992).
- Schulte, Aloys. Albrecht von Bonstetten und Gallus Oehem. od. Oheim. (Zeitschr. f. Geschcihte d. Oberrheins. Hgv. d. badischen hist. Kommission 47, NF 8, 1893).
- Schwegler, Theodor. Bonstetten, Albrecht von. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Aufl. Freiburg, Herder. 2. Bd. 1958.
- Stauber, Emil. Die Burgen und adeligen Geschlechter der Bezirke Zürich, Affoltern und Horgen. Nach einem Manuskript von Dr. Emil Stauber bearbeitet von Dr. Paul Pfenninger. Basel: Birkhäuser 1955.
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schwezerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.
- Volk, Paul. Bonstetten, Albert de. In: Dictionnaire d'historie et de géographie ecclésiastiques. Paris, Letouzey, 1937.
- Wa.-Fa., M. Bonstetten, Albrecht von. In: Schweizer Lexikon 91, Bd. 1, Luzern: Verlag Schweizer Lexikon 1991.
- Walder, Ernst. Das Stanserverkommnis. Ein Kapitel eidgenössischer Geschichte neu untersucht: Die Entstehung des Verkommnisses von Stans in den Jahren 1477 bis 1481. Stans: Historischer Verein Nidwalden, 1994.
-Williams-Krapp, Werner. Die deutsche Ida-Legende des schweizerischen Humanisten Albrecht von Bonstetten. (Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 130, 1982).
- Wirz, Hans Georg. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. Hg. v. Zwingliverein, zürich, Zürich, 1981.
- Zoepfl, Friedrich. Der Humanismus am Hof der Fürstbischöfe von Augsburg. Beziehungsendes Bischofs Graf Johann von Werdenberg-Sargans zu Albrecht von Bonstetten. (Historisches Jahrbuch 62-69, 1942-1949).
- Amschwand, Rupert. Albrecht von Bonstetten und Johannes Trithemius: zwei zeitgenössische Benediktiner über Bruder Klaus: abgeänderte Fassung. In: Sarner Kollegi Chronik 47, 1985, Nr. 4.
- Amschwand, Rupert. Br. Klaus. Ergänzungband zum Quellwerk von Robert Durrer. Hrsg. v.d. Regierung des Kantons Unterwalden ob dem Wald zum 500. Todestag v. Bruder Klaus 1987. Sarnen: Kantonsregierung 1987.
- Bänziger, Paul. Beiträge zur Geschichte der Spätscholastik und des Frühhumanismus in der Schweiz. Zürich, Leeann, 1945. Schweizer Studien zur Geschichtswissenschaft, NF 4.
- Benziger, Carl. Inkunabeldrucke der Friedrich Riederschen Offizin in Freiburg i. Br. Albrecht v. Bonstetten. (Zentralblatt für Bibliothekswesen 31, 1914).
- Besomi, Ottavio. Codici petrarcheschi nelle bibliotheche svizzere. Einsiedeln, Stiftsbibliothek. Albrecht v. Bonstetten als Besitzer. (Italia medioevale e umanistica. Editrice Antenore, Padva, 8, 1965).
- Büchi, Albert. Die ältesten Beschreibungen der Schweiz. Albrecht v. Bonstetten. (Schweizer Rundschau 4).
- Büchi, Albert. Bonstetten, Albrecht von. In: Lexikon für Theologie und Kirche. Freiburg, Herder. 2. Bd., 1931.
- Büchi, Albert. Bonstetten, Albrecht von. In: Hist.-Biogr. Lexikon der Schweiz. Neuenburg, Administration des HBLS, 1924.
- Büchi, Albert. Gründung und Anfänge der Universität Freiburg i.Ue. Erinnerungen und Dokumente. Im Auftr. v. Beatrix Müller-Büchi aus d. Nachlass hrsg. v. Iso Baumer-Müller. Freiburg i.Ue.: Universitätsverlag 1987. Einsiedeln.
- Büchi, Albert. Kleinere Mitteilungen: I. Albrecht von Bonstetten und der Rat von Freiburg. (Freiburger Geschichtsblätter 3, 1896).
- Diener, Ernst. Ein 11. Wappenbrief Albrechts von Bonstetten. (Arch. hérald. suisse 15, 1901). Schweizergeschichte Repertorium III, Nr. 2926,
- Fabricius, Johannes Albertus. Bibliotheca Latina Mediae et Infimae Aetatis. Florentiae typ. Thomae Baracchi et F., tomus I., 1858.
- Hemleben, Johannes. Nikolaus von Flüe. Der Heilige der Schweiz. Frauefeld, Stuttgart, Huber, 1977.
- Henggeler, Rudolf. Albrecht von Bonstetten. In: Grosse Schweizer. Hunderzehn Bildnisse zur eidgenössischen Geschichte und Kultur. Mit einer Einleitung von Max Huber. Unter Mitarbeit von Gerold Ermatinger und Ernst Winkler herausgegeben von Martin Hürlimann. Zürich, Atlantis, 1938.
- Henggeler, Rudolf. Zum 500. Geburtstage des berühmten Dekans von Einsiedeln. (Alte und Neue Welt 78, 1943/44).
- Ischer, Theophil. Die ältesten Karten der Eidgenossenschaft. Bern, Schweizer Bibliophilen Gesellschaft, 1945.
- Kern, Leo M. Die Ida von Toggenburg - Legende. Wahrheit und Dichtung. Frauenfeld, Huber, 1927.
- Liebenau, Theodor von. Drei der älteren Berichte über die Schlacht von Sempach (darunter der von Bonstetten?). (Kath. SchwBll. 20, 1904).
- Rüegg, Joseph Ferdinand. Heinrich Gundelfingen. Ein Beitrag zur Geschichte des Deutschen Frühhumanismus und zur Lösung der Frage über die ursprüngliche Königsfelderchronik. Freiburg i.Ue.: Verlag der Universitätsbuchhandlung 1910.
- Salzgeber, Joachim. Albrecht von Bonstestte, ein bedeutnder Humanist, Geograph und Genealog. In: 775-1975. Neue Beiträge zur Geschichte von Uster. Gesammelt anlässlich der Zwölfhundertjahrfeier durch die Paul-Kläui-Bibliothek in Uster. Uster, Eugen Weilenmann 1976.
- Schmid, Bruno. Wenn die Tugenden ihr nest verlassen: Albrecht von Bonstetten. Uster als Stadt der Bildung I. (Der Zürcher Oberländer. Wetzikon. 7.10.1992).
- Schulte, Aloys. Albrecht von Bonstetten und Gallus Oehem. od. Oheim. (Zeitschr. f. Geschcihte d. Oberrheins. Hgv. d. badischen hist. Kommission 47, NF 8, 1893).
- Schwegler, Theodor. Bonstetten, Albrecht von. In: Lexikon für Theologie und Kirche. 2. Aufl. Freiburg, Herder. 2. Bd. 1958.
- Stauber, Emil. Die Burgen und adeligen Geschlechter der Bezirke Zürich, Affoltern und Horgen. Nach einem Manuskript von Dr. Emil Stauber bearbeitet von Dr. Paul Pfenninger. Basel: Birkhäuser 1955.
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schwezerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.
- Volk, Paul. Bonstetten, Albert de. In: Dictionnaire d'historie et de géographie ecclésiastiques. Paris, Letouzey, 1937.
- Wa.-Fa., M. Bonstetten, Albrecht von. In: Schweizer Lexikon 91, Bd. 1, Luzern: Verlag Schweizer Lexikon 1991.
- Walder, Ernst. Das Stanserverkommnis. Ein Kapitel eidgenössischer Geschichte neu untersucht: Die Entstehung des Verkommnisses von Stans in den Jahren 1477 bis 1481. Stans: Historischer Verein Nidwalden, 1994.
-Williams-Krapp, Werner. Die deutsche Ida-Legende des schweizerischen Humanisten Albrecht von Bonstetten. (Zeitschrift für Geschichte des Oberrheins 130, 1982).
- Wirz, Hans Georg. Zürcher Familienschicksale im Zeitalter Zwinglis. Hg. v. Zwingliverein, zürich, Zürich, 1981.
- Zoepfl, Friedrich. Der Humanismus am Hof der Fürstbischöfe von Augsburg. Beziehungsendes Bischofs Graf Johann von Werdenberg-Sargans zu Albrecht von Bonstetten. (Historisches Jahrbuch 62-69, 1942-1949).