Rudolf von Bussnang
Lebensdaten
Alternative Schreibweisen
Bussnang
Personen-ID
Professbuch Band
A
Professbuch Kapitel
V. Die Mönche des 14. Jahrhunderts., Nr. 18
Professbuchnr.
112
Professbuchtext
Rudolf von Bussnang. Er gehörte dem freiherrlichen Hause an, das im Thurgau seinen Sitz hatte und dort eine grössere Rolle spielte329. In Einsiedeln erscheint er erstmals im Katalog des Heinrich von Ligerz von 1356. Erst 1377 treffen wir ihn wieder und zwar als Propst in Fahr. Als solcher ist er in Einsiedeln Zeuge bei der Inkorporation der Kirche auf der Ufnau durch Bischof Heinrich III., den 29. März 1377330; ebenso ist er den 3. Juli 1378 wiederum Zeuge, wie derselbe Bischof die Einkünfte der Kirche von Stäfa dem Stifte Einsiedeln zuspricht331. Vor ihm als «Syndikus und Prokurator» des Stiftes resignierte am folgenden 6. Juli ebenfalls in Baden der bisherige Pfarrer von Stäfa, Bruno Brun, auf diese Pfarrei, die schon 1362 dem Stifte inkorporiert worden war332. Schon am 5. Januar 1380 erscheint aber ein Nachfolger in Fahr. Rudolf starb wahrscheinlich vorher, und zwar an einem 3. Januar, wie das Totenbuch der Fraumünsterabtei hat: «Rudolfus de Bussnang, claustralis monasterii Loci Heremitarum nec non praepositus in Var»333. Im Fahrer Nekrologium fehlt er.334