Markwart (Johannes) von Reussegg
Lebensdaten
Personen-ID
Professbuch Band
A
Professbuch Kapitel
V. Die Mönche des 14. Jahrhunderts., Nr. 16
Professbuchnr.
110
Professbuchtext
Markwart (Johannes) von Reussegg, aus dem Geschlecht der Freien von Reussegg. Er begegnet uns erstmals den 4. März 1354, wie er als Kammerer des Stiftes unter Abt Heinrich III. das Stiftslehen Hippetsweiler im Sigmaringischen an das Cisterzienserinnenkloster Wald bei Sigmaringen verlehnt323. In seinem Katalog von 1356 führt Heinrich von Ligerz einen Johannes von Reussegg auf, der jedenfalls identisch ist mit unserm Markwart.
Am 5. Januar 1380 wird er als Propst in Fahr genannt, wie Abt Peter II. die Stellung des Propstes zum dortigen Konvente regelte324. Am gleichen Tage schenkt der Abt den Frauen die Reben zu oberst am Sparrenberge und den dritten Teil der Fischenz zu Engstringen. Letztere sollte aber erst nach dem Tode des Propstes den Frauen zufallen, für den sie eine Jahrzeit mit Vigil und Seelenmessen zu halten hätten325. Das Fahrer Totenbuch verzeichnet darum auch seinen Tod und zwar zum 15. Februar: «Marquardus de Rusegg ppos. huius monasterii»326. Dabei steht die Bemerkung: «Pr. von der obren vischenzen, den teil, den ich kouft han». Weiter wird Markwart nicht mehr erwähnt. Das Siegel, das er als Propst von Fahr führte, weist unter den zwei gekreuzten Rudern sein Familienwappen, ein steigendes Einhorn auf; die Umschrift lautet: «S’. MARKVARDI. DE SEG. PREPOSITI. MONOCHI (sic.) IN. FAR.»327.
Am 5. Januar 1380 wird er als Propst in Fahr genannt, wie Abt Peter II. die Stellung des Propstes zum dortigen Konvente regelte324. Am gleichen Tage schenkt der Abt den Frauen die Reben zu oberst am Sparrenberge und den dritten Teil der Fischenz zu Engstringen. Letztere sollte aber erst nach dem Tode des Propstes den Frauen zufallen, für den sie eine Jahrzeit mit Vigil und Seelenmessen zu halten hätten325. Das Fahrer Totenbuch verzeichnet darum auch seinen Tod und zwar zum 15. Februar: «Marquardus de Rusegg ppos. huius monasterii»326. Dabei steht die Bemerkung: «Pr. von der obren vischenzen, den teil, den ich kouft han». Weiter wird Markwart nicht mehr erwähnt. Das Siegel, das er als Propst von Fahr führte, weist unter den zwei gekreuzten Rudern sein Familienwappen, ein steigendes Einhorn auf; die Umschrift lautet: «S’. MARKVARDI. DE SEG. PREPOSITI. MONOCHI (sic.) IN. FAR.»327.